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| Jahresrückblick | Weihnachten | Wochengespräch

2025 im Wochengespräch: Menschen, Momente, Einblicke

Wir blicken zurück auf die Stimmen und Geschichten, die uns dieses Jahr in der Region beschäftigt haben. Von sportlichen Erfolgen über bewegende gesellschaftliche Perspektiven bis zu lokalen Projekten. 

Teil 1
Im Frühjahr berichtete Viktoriia Paramonova über ihre Flucht aus der Ukraine und das Ankommen in der Schweiz. Sie beschrieb, wie sie in Charkiw Bombenangriffe erlebte und sich entschied zu fliehen: "Um fünf Uhr morgens bin ich aufgewacht, weil ich den Bomben-Angriff hörte … ich wusste dann zuerst nicht, was ich tun soll."

Zudem sprechen wir im ersten Teil des Rückblicks noch einmal mit dem SCL Tigers-Assistenztrainer Jukka Varmanen. Die Finnen sind mitlerweile einen festen Bestandteil im Emmental. Es passe gut: "Ich komme selbst aus einem kleinen Dorf, deshalb fühle ich mich hier wohl", sagte er im Gespräch über seine Zeit im Emmental und die Verbundenheit zur Region. 

Auch der FC Thun sorgte für Gesprächsstoff: Präsident Anders Gerber blickte auf den Aufstieg des Clubs in die Super League zurück und sprach über die Emotionen eines langen Weges zurück in die höchste Liga.


Teil 2
Im zweiten Teil des Rückblicks treffen wir auf ein Ereignis, das 2025 viele Schlagzeilen machte. Der Bergsturz in Blatten. Dieser haben wir mit dem Geologen Flavio Anselmetti besprochen. Er ordnete den Bergsturz im Lötschental ein und erklärte, wie solche Naturereignisse entstehen und warum detaillierte Überwachung heute wichtiger ist denn je.

Ein besonderes Thema war die Geschichte des Frauenfussballs in der Schweiz. Im Wochengespräch erzählten Monika Hofmann und ihr Co-Autor über ihr Buch Das Recht zu kicken und die bisherigen Hürden im Frauenfussball: Frauen durften früher oft schlicht nicht spielen, obwohl die Lust am Sport gross war.

Zum Schluss wird es im zweiten Teil königlich. Jasmin Gäumann konnte sich zur Schwingerkönigin kühren. Für die Emmentalerin ging in Huttwil ein langjähriger Traum in Erfüllung. "Ich wollte seit vielen Jahren Königin werden und war schon mehrmals ganz nah dran", erzählt sie. 


Teil 3
Vom kulturellen Leben berichtete Marcel Cavin, Ehrenpräsident des Schlosses Aarwangen, der über sein Engagement und die Bedeutung regionaler Kulturinstitutionen sprach. Zudem rückte der Bau und die Entwicklung lokaler Infrastruktur ins Blickfeld.

Ein Wochengespräch widmete sich der Gründung des Netzwerks psychische Gesundheit im Emmental. Der neue Verein will Tabus brechen und Betroffene stärker in die Diskussion einbeziehen, damit psychische Gesundheit genauso selbstverständlich thematisiert wird wie körperliche Gesundheit.

Auch in Lützelflüh wurde Weichen gestellt: Die Holzbau- und Schreinerverbände genehmigten den Baukredit für das neue Bildungszentrum Holz – ein wichtiger Schritt für die Ausbildung und die Branche in der Region.


Teil 4
Auch die grosse Umstellung im Leben eines langjährigen Gemeindepräsidenten stand im Wochengespräch im Fokus. Bei Beat Gerber ging es um den Abschluss von Projekten wie dem Archehof in Schangnau und die Veränderungen, die mit dem Jahreswechsel bevorstehen.

Im Herbst berichtete der Gasthof Bürgisweyerbad, ein traditionsreicher Betrieb in Madiswil, über den bevorstehenden Eigentümerwechsel nach 31 Jahren. Die Betreiber Sonja und André Schreiber erzählten, wie schwer der Verkaufsprozess war, und betonten: "Ich bin überzeugt, dass Heidi Ott die richtige Person ist, um das Bürgisweyerbad weiterzubetreiben.“

Im Laufe des Jahres gab es auch Gespräche zur Unihockey-Weltmeisterschaft: Zwei Weltmeisterinnen waren zu Gast im Wochengespräch, was die Bedeutung des Unihockeysports und seiner Erfolge für die Region unterstrich. 

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