Die Schweiz gewinnt den Final gegen Tschechien und ist Unihockey-Weltmeisterin. (Bild: Keystone / Fabian Trees)
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Zwei Unihockey-Weltmeisterinnen sind zu Gast im neo1-Wochengespräch
Genau 20 Jahre nach dem ersten Weltmeisterinnen-Titel haben die Schweizerinnen die Unihockey-Weltmeisterschaft erneut gewonnen. Mitten drin waren auch Spielerinnen aus dem Emmental. Naja Ritter und Marylin Thomi blicken im neo1-Wochengespräch auf die Weltmeisterschaft in Tschechien zurück.
Vor 20 Jahren, im Jahr 2005, wurden die Schweizer Unihockeyspielerinnen erstmals Weltmeisterinnen. Seither hat nur noch Schweden den Titel gewonnen, neunmal in Folge. Und genau 20 Jahre später ist es den Schweizerinnen nun wieder gelungen. An der Unihockey-Weltmeisterschaft in Tschechien besiegten sie im Final, in einem äusserst spannenden und engen Spiel, die Gastgeberinnen mit 2:0.
Im Team standen auch mehrere Spielerinnen aus dem neo1-Land. Zwei von ihnen sind zu Gast im neo1-Wochengespräch und erzählten von der Weltmeisterschaft in Tschechien. Naja Ritter aus Sumiswald und Marylin Thomi aus Eggiwil. Beide spielen als Verteidigerinnen bei Skorpion Emmental und beide sind Teil der Schweizer Nati und nun Weltmeisterinnen.
"Es war alles extrem surreal. Wir haben uns alle zwei Minuten gegenseitig daran erinnert, dass wir nun wirklich Weltmeisterinnen sind. Auch als wir später die Goldmedaillen erhalten haben, konnten wir es kaum glauben. Dieser Moment war so speziell, das kann man gar nicht in Worte fassen", erzählt Marylin Thomi auf die Frage, ob sie nach dem Schlusspfiff realisieren konnte, was für einen Erfolg die Mannschaft gerade erreicht hatte.
Die Erleichterung nach der Schlusssirene im Finalspiel sei riesig gewesen, sagt Naja Ritter. "Die harte Arbeit hat sich ausbezahlt. Wir haben so lange auf diesen Moment hingearbeitet." Für Naja Ritter war es die erste Weltmeisterschaft. Entsprechend gross war teilweise die Nervosität vor den Spielen. "In der Gruppenphase hielt sich die Nervosität in Grenzen. Aber vor dem Halbfinal war ich sehr nervös. Dieses Gefühl kam für mich etwas unerwartet. Mit unseren Fans im Rücken verschwand die Nervosität während des Spiels dann aber. Vor dem Finalspiel hatte ich eine etwas schlaflose Nacht, aber das ging wohl den meisten von uns so."
Zurück in der Schweiz Anfang Woche war das Echo riesig. Die Leute hätten sich extrem gefreut, sie seien mit Gratulationen überhäuft worden, erzählt Marylin Thomi. "Ich habe unglaublich viele Nachrichten erhalten. Das hat mich erstaunt und wahnsinnig gefreut. Es haben mir auch viele Leute geschrieben und gratuliert, die ich nicht so gut kenne. Bis jetzt sind wohl noch einige Nachrichten unbeantwortet, weil es so viele sind."
Die beiden Emmentaler Unihockey-Weltmeisterinnen erzählen im Gespräch, wie sie die entscheidenden Spiele an der WM und die letzten Minuten im Final erlebt haben, wie das Team den Titel gefeiert hat und wie nervös sie vor dem Finalspiel waren.
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