Andres Gerber, Präsident FC Thun (Bild: neo1 / Jasmin Wüthrich)
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Der FC Thun zurück im Oberhaus - Andres Gerber im Wochengespräch
Nach fünf Jahren ist der FC Thun zurück im Oberhaus – zurück in der höchsten Schweizer Fussballliga, der Super League. Mit einem 2:1-Sieg gegen den direkten Verfolger FC Aarau haben die Berner Oberländer den Aufstieg geschafft. Der Präsident des FC Thun, Andres Gerber, spricht im Wochengespräch mit neo1 über die Emotionen im Stadion, die Ziele für die nächste Saison und worauf er sich in der Super League am meisten freut.
Der 10. August 2020 – ein Datum, das sich wohl tief in die Herzen vieler FC Thun Fans eingebrannt hat. An diesem Tag spielte Thun das Rückspiel der Barrage gegen den FC Vaduz. Vaduz wollte in die Super League aufsteigen, Thun die Klasse halten. Die Berner Oberländer gewannen zwar das Rückspiel, doch weil sie das Hinspiel verloren hatten und Vaduz insgesamt mehr Tore erzielte, stiegen sie trotzdem ab.
Fünf Spielzeiten sind seither vergangen – und seit letztem Wochenende hat sich ein neues Datum ins Gedächtnis eingebrannt. Ein deutlich schöneres: Freitag, der 2. Mai. Nach fünf Jahren in der Challenge League kehrt der FC Thun zurück in die Super League. Präsident Andres Gerber beschreibt das Spiel als ein Wechselbad der Gefühle: "Als Ethan Meichtry das 2:1 für uns erzielte und später der Schlusspfiff – das war pure Ekstase im ganzen Stadion. Es tat unglaublich gut. Das waren die beiden schönsten Momente der ganzen Saison."
Gerber freut sich besonders darauf, nächstes Jahr wieder die besten Teams der Schweiz in der Stockhorn Arena empfangen zu dürfen: "Am meisten freue ich mich auf eine volle Hütte. Dieses Kribbeln – wenn man spürt, dass die Leute voll dabei sind. Dafür arbeiten wir jeden Tag: für diese Freude, diese Emotionen. Das ist es, was Fussball ausmacht."
Ein konkretes Saisonziel für die kommende Saison gibt es noch nicht, so Gerber. "Jetzt braucht es erst einmal etwas Zeit, um zu realisieren und einzuordnen, was dieser Aufstieg bedeutet. In der Vorbereitung auf die neue Saison werden wir unsere Ziele definieren. Aber klar ist: Wir wollen oben bleiben. Wenn das nicht das Ziel wäre, hätten wir nicht aufsteigen müssen. Es geht nicht darum nur sagen zu können, dass wir in der Super League waren."
Im Wochengespräch erzählt der Präsident des FC Thun, warum der Aufstieg nach fünf Jahren Challenge League gerade in dieser Saison gelungen ist, was der Verein vor dem Start noch alles zu tun hat und auf welchen Gegner er sich ganz besonders freut.
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