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| Wochengespräch

Keine "Kehrtwende" in Grosshöchstetten

Auf das neue Jahr hin übernimmt Raymond Beutler das Gemeindepräsidium in Grosshöchstetten. Er folgt auf Christine Hofer, die nach acht Jahren im Amt zurücktritt. Beutler will die Arbeit des bisherigen Gemeinderats fortsetzen, bei den Projekten richtig priorisieren und die Bevölkerung ins Boot nehmen.

Es gebe viele grosse Herausforderungen auf dieser Welt, denen wir machtlos entgegen schauen, sagt Beutler. "Die Arbeit als Gemeindepräsident bietet die Chance, lokal etwas zu bewegen."

Auch Grosshöchstetten habe grosse Projekte und Herausforderungen. Beutler nennt als Beispiele die geplante Dreifachsporthalle, das ARA-Projekt, die ENGH, die Ortsplanungsrevision und die Entwicklung des Bahnhofareals. "Eine Herausforderung wird es sein, den Überblick über die Projekte zu haben, die Prioritäten richtig zu setzen und die Bevölkerung mitzunehmen", so Beutler im neo1-Wochengespräch.

Der 47-Jährige gehört wie Christine Hofer der EVP an. "Von einer Kehrtwende bei der politischen Stossrichtung kann daher sicher nicht die Rede sein", erklärt Beutler.

Raymond Beutler arbeitet aktuell in der Abteilung Kantonsplanung des Amts für Gemeinden und Raumordnung AGR. 2016 bis 2021 war er bereits Gemeinderat in Grosshöchstetten (Ressort Betriebe). Damals trat er aus dem Gemeinderat zurück, weil er sich auf den neuen Job beim AGR konzentrieren wollte und die Vereinbarkeit von Beruf und Familie nicht mehr gegeben war. Nun habe sich die Situation geändert. "Erstens, weil ich in meiner Funktion angekommen bin und dort auch eine Reduktion des Pensums möglich ist. Und zweitens sind meine Kinder nun älter."

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