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| Gesellschaft

Rettungsdienst-Stützpunkt in Grosshöchstetten gut gestartet

Ein kurzer Moment der Unachtsamkeit, ein falscher Tritt und schon ist man froh, wenn schnell eine Ambulanz vor Ort ist. Noch wichtiger wird es, wenn es plötzlich um Leben und Tod geht. Seit dem 1. März gibt es in Grosshöchstetten einen neuen Stützpunkt des Rettungsdienstes Emmental-Oberaargau AG, der rund um die Uhr besetzt ist. Damit soll die Region bei Notfällen deutlich besser abgedeckt werden.

Der Kanton Bern und der Interverband für Rettungswesen schreiben vor, dass die Rettungsdienste bei 90 Prozent aller dringlichen Einsätze innerhalb von 15 Minuten am Einsatzort sein müssen. „Dank des neuen Stützpunkts in Grosshöchstetten können wir diese 15-Minuten-Vorgabe in der Region jetzt wesentlich besser einhalten“, erklärt Mischa Schori , Co-Leiter des Rettungsdienstes Emmental-Oberaargau.

Neben eigenen Einsätzen rücken die Teams aus Grosshöchstetten auch häufig zur Unterstützung in umliegende Gemeinden aus. „Der neue Stützpunkt hat eine sehr positive Wirkung auf das ganze Einsatzgebiet, unser Rettungsteam kann auch in anderen Gemeinden aushelfen, wie beispielsweise in Konolfingen und Münsingen oder auch in Vechigen oder Stettlen“, sagt Schori.

Damit soll es aber nicht bleiben: Im März 2026 ist in Hasle ein weiterer Warteraum, beziehungsweise ein weiterer Tagesstützpunkt geplant. Dieser soll die Versorgung im Emmental tagsüber zusätzlich optimieren und die Notfallabdeckung weiter verbessern.

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