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| Gesellschaft

Neubau der Dreifachturnhalle in Grosshöchstetten verzögert sich

Die geplante neue Dreifachturnhalle in Grosshöchstetten kommt vorerst nicht wie vorgesehen zustande. Obwohl das Siegerprojekt der Firma HRS Real Estate AG die Gemeinde überzeugt hatte, lehnt der Gemeinderat das Projekt nun ab. Grund sind höhere Kosten als ursprünglich geplant.

Im Rahmen der Ausschreibung hatten mehrere Unternehmen ihre Vorschläge für die neue Turnhalle eingereicht. Den Zuschlag erhielt schliesslich das Projekt der Firma HRS. Laut der ursprünglichen Eingabe sollte die neue Halle für 14,86 Millionen Franken realisiert werden können.

Doch nun zeigt sich: Diese Rechnung geht nicht mehr auf. „Die Firma HRS hat uns mitgeteilt, dass das Projekt mehr Geld benötigen würde, als ursprünglich angegeben“, erklärt Christine Hofer, Gemeindepräsidentin von Grosshöchstetten. „Deshalb musste der Gemeinderat das Siegerprojekt ablehnen. So sind die Vorschriften, ansonsten würde sich der Gemeinderat widerrechtlich verhalten.", ergänzt Christine Hofer. 

Damit verzögert sich der Bau einer neuen Dreifachturnhalle. Bevor es weitergehen kann, müssen zunächst die rechtlichen Fragen rund um das Projekt geklärt und ein neues Vorgehen definiert werden. Ein neuer Baukredit könnte frühestens in einem Jahr an der Urne vorgelegt werden.

Dem Gemeinderat von Grosshöchstetten gefällt das Projekt der Firma HRS gut, deshalb will er versuchen die Rechte vom Projekt zu erhalten. „Wie es genau weitergeht, ist noch offen", sagt Hofer.

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