So soll die Dreifachturnhalle dereinst aussehen (Bild: zvg, Grosshöchstetten)
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Grosshöchstetten packt Dreifachturnhallen-Projekt jetzt selber an
Letzten November hat sich die Gemeinde Grosshöchstetten von der Generalunternehmung HRS Real Estate AG getrennt. Diese hätte die geplante Dreifachturnhalle bauen sollen. Nun meldet der Gemeinderat, dass sie das Projekt selber vorantreiben.
Zur Trennung kam es wegen der Finanzen. Die HSR hat der Gemeinde mitgeteilt, dass sich ihr Siegerprojekt nicht mit den ursprünglich geplanten Gelder umsetzen lasse. Die Gemeinde hat daraufhin der HSR den Zuschlag entzogen. Sie möchte das Projekt aber trotzdem umsetzen, nun halt ohne Generalunternehmung. Deshalb hat der Gemeinderat eine nichtständige Kommission eingesetzt, die das Projekt nun apackt. In einem ersten Schritt gehe es nun darum, die Kosten für den Bau zu ermitteln, sagt der Gemeindepräsident Raymond Beutler. Wenn sich die Kosten in akzeptablem Rahmen befinden, wird der Gemeindrat den Kredit der Bevölkerung vorlegen, bevor es um die neue Vergabe der Bauarbeiten geht.
Dass nun nicht das Architekturbüro, welches das Siegerprojekt ausgearbeitet hat, dieses auch umsetzt, bringe schon Herausforderungen mit sich, gibt Beutler zu. So könne nun nicht ein Gesamtpaket eingekauft werden, sondern jeder Schritt müsse von der Gemeinde koordiniert werden: Von der Abklärung der Baukosten bis zur Vergabe der Bauarbeiten.
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