Wenig oder gar kein Wasser mehr in den Flüssen – ein häufiges Bild in diesem Sommer. (Bild: neo1 / Céline Remund)
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Berner Gewässer erholen sich nur langsam vom Hitzesommer
Wegen der Hitze und Trockenheit im Sommer galt im September in fünf Berner Gewässern ein Fischereiverbot. Auch wenn es langsam kühler wird, ist die Lage in den Bächen und Flüssen im Kanton Bern weiterhin angespannt.
Die Bäche und Flüsse hatten in diesem Hitzesommer kaum bis gar kein Wasser. Und das Wasser, das noch vorhanden war, war gerade für die einheimischen Fische wie die Bachforellen deutlich zu warm. Deshalb hat der Kanton Bern bereits während des Sommers empfohlen, nicht zu fischen. Von Ende August bis Ende September hat der Kanton Bern das Fischen in fünf Berner Gewässern sogar vollständig verboten. Konkret galt das Verbot in der Emme, der Ilfis, der Gürbe, dem Lombach und dem Schwarzwasser.
Ziel dieser Massnahme war es, zu verhindern, dass der ohnehin schon geschwächte Fischbestand kurz vor der Laichsaison im Herbst noch weiter geschwächt wird. Andreas Hertig vom Fischereiinspektorat erklärt auf Nachfrage von neo1, wie es heute in den Berner Gewässern aussieht. "Die Situation hat sich insofern verändert, dass es nicht mehr so heiss ist. Die Trockenheit ist aber geblieben und hat sich rein bezüglich der Wasserführung noch verschärft."
Auch wenn es nicht mehr so heiss ist, die Tage kürzer werden und weniger Wasser verdunstet, muss der Kanton nach wie vor Fische aus Teilen von Flüssen und Bächen herausnehmen, erzählt Andreas Hertig. "Tatsächlich gibt es immer noch Seiten- oder Kleingewässer, die neu austrocknen. Die Situation ist immer noch sehr angespannt."
Das Problem sei, dass es seit dem Sommer nie länger am Stück geregnet habe. Es brauche mehrere Wochen am Stück viel Regen, damit sich die Situation für die Fische, wie die Bachforelle unter anderem in der Emme und der Ilfis, langfristig erhole, so Andreas Hertig.
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