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| Landwirtschaft

Hitzesommer hat unterschiedliche Auswirkungen auf Ernteerträge

Ausgetrocknete Böden wegen des fehlenden Regens, so hat sich dieser Sommer präsentiert. Während die Menschen den Schatten und die Abkühlung im Wasser suchten, waren auch die Auswirkungen auf die Landwirtschaft spürbar. Während die Kartoffeln litten, spielten die Bedingungen für die Zwetschgen mit.

Schweizweit ist die Kartoffelernte auf ein Rekordtief gefallen. Anfang September meldete die Kartoffelbranche eine Ernte, die rund 20 Prozent unter dem Durchschnitt der vergangenen fünf Jahre liegt.  "So etwas habe ich noch nie erlebt", sagt Ruedi Fischer aus Bätterkinden, der dort und in Utzenstorf Kartoffeln anbaut. "Ganz am Anfang gab es einen Hitzestress. Ich vergleiche das immer mit uns Menschen. Wenn wir bei 30 Grad und mehr ungeschützt auf dem Feld stehen müssten, würden auch wir leiden. So ging es den Pflanzen, für sie ist es eine Stresssituation. Danach kam irgendwann auch noch das fehlende Wasser dazu."

Für die Zwetschgen kam das fehlende Wasser gelegen

Während die Kartoffeln unter dem trockenen Sommer litten, war die Situation bei den Zwetschgen beispielsweise etwas anders. "Wir haben lieber trockene als nasse Jahre. Dies macht vieles einfacher. Klar ist der Aufwand fürs bewässern höher als in anderen Jahren. Aber Wasser verteilen ist besser als Wasser wegzunehmen" , erklärt Fabian Grunder von Grunder Obst in Zäziwil. Zudem sei der Pilzdruck bei den Zwetschgen in diesem Jahr geringer gewesen. Das bedeutet, dass weniger Früchte verfault oder von Schäden betroffen gewesen seien, ergänzt Grunder.

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