Bild: Pixabay/TheOtherKev!
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Die Hitze ist auch im Tierstall spürbar
Bei hohen Temperaturen leiden auch Nutztiere unter Hitzestress. Auf Schweizer Bauernhöfen werden deshalb Wasser, Lüftung, Schatten und Fütterung besonders sorgfältig angepasst.
Kühe, Schweine und Hühner reagieren empfindlich auf Hitze. Kühe können bereits ab etwa 16 Grad belastet sein, Schweine ab rund 20 Grad. Wenn Tiere unter Hitzestress stehen, fressen sie oft weniger und benötigen mehr Wasser. Beat Gerber, Präsident von Landwirtschaft Emmental, betont die Bedeutung der Wasserversorgung: "Was ganz wichtig ist, dass sie genug frisches Wasser haben, am besten aus einem Brunnen, wo sie richtig trinken können und nicht aus einer Selbsttränke, wo wenig Wasser kommt."
Auch die Qualität des Futters spielt bei hohen Temperaturen eine wichtige Rolle. Futter kann sich bei Hitze erwärmen und verderben. "Wenn man bei den Siloballen zu wenig nehmen kann oder die Mischungen zu wenig schnell verfüttern kann, kann das warm werden und Fehlgärungen geben", sagt Beat Gerber. Die Bedürfnisse der Tiere unterscheiden sich je nach Tierart. Hühner gelten als besonders hitzeempfindlich. Schweine brauchen ausreichend Schatten, da ihre helle Haut schnell verbrennen kann. Kühe benötigen vor allem eine gute Belüftung im Stall. Viele Betriebe setzen deshalb auf Ventilatoren, automatische Lüftungssysteme und angepasste Fütterungszeiten. Ziel ist es, den Tieren auch an heissen Tagen möglichst angenehme Bedingungen zu bieten.
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