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Hitzewelle bedroht den Fischbestand
Seit Tagen ist es im ganzen Kanton Bern sehr heiss. Wegen der Hitzewelle leiden nicht nur viele Menschen, sondern auch die Umwelt und vor allem die Gewässer. Das Wasser ist zu warm, und Bäche sowie Flüsse trocknen teilweise aus.
Für Fische ist die Situation besonders kritisch. Der Kanton Bern ergreift deshalb derzeit Notmassnahmen, um die Schäden an den Fischbeständen möglichst gering zu halten. Michael Häberli, Bereichsleiter des Fischereiinspektorats des Kantons Bern, erklärt: "Wir versuchen mit Befischungen die gestressten Tiere an andere Bereiche, wo noch mehr Wasser ist, zu bringen. Und wir versuchen die Menschen zu sensibilisieren, dass sie und ihre Haustiere den Gewässern an den kritischen Stellen , wo Fische sich erholen, fernzubleiben". Zusätzlich spannt der Kanton auch Segel über Gewässer, diese sollen Schatten spenden, ergänzt Michael Häberli.
Auch in unserer Region ist die Situation angespannt. Besonders kritisch sei die Lage an der Emme und der Ilfis. Dort seien viele Zuflüsse, wie der Röthenbach, die Gohl und der Fambach, bereits ausgetrocknet. Der Kanton musste deshalb Notabfischungen durchführen.
Der Kanton Solothurn geht noch weiter
Im Kanton Solothurn wurde am Montag ein Bade- und Fischereiverbot für die meisten Fliessgewässer verhängt. Ausnahmen sind die Aare, die Birs und die Emme. Gabriel van der Veer vom zuständigen Amt Jagd und Fischerei erklärt das Verbot: "Ausschlaggebend war, dass die Situation und Prognosen ähnlich bleiben. Die kommenden Gewitter werden nur kurzfristig dafür sorgen, dass sich die Situation bessert". Brauchen täte es mehrere Tage anhaltenden Regen um die Situation längerfristig zu entspannen, ergänzt Gabriel van der Veer.
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