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Vier Jahre Krieg in der Ukraine und dessen Auswirkungen auf unsere Region

Am 24. Februar 2022 überfiel Russland die Ukraine. In Europa herrscht wieder Krieg. Seit vier Jahren dauert dieser Krieg an. Welche Auswirkungen hat dieser Konflikt auf die Schweiz und unsere Region? Und wie haben sie sich in den letzten vier Jahren verändert?

In den ersten fünf Monaten nach Kriegsausbruch flohen rund 7’000 Menschen aus der Ukraine in den Kanton Bern. "Die Zahl ist seither weiter gestiegen. Aktuell leben rund 9’500 Ukrainer:innen im Kanton Bern. Mittlerweile hat sich diese Zahl aber stabilisiert", erklärt Gundekar Giebel, Kommunikationsleiter der Gesundheits-, Sozial- und Integrationsdirektion des Kantons Bern.

Inzwischen sind viele Ukrainerinnen und Ukrainer integriert. So besuchen beispielsweise die Kinder der geflüchteten Familien die Schule. In Burgdorf gibt es zur Integration ukrainischer Kinder sogenannte Förderklassen. Heinz Begré hat diese vor vier Jahren extra für geflüchtete Kinder aufgebaut. "Wir starteten mit über 120 Kindern in unseren Förderklassen. Heute sind es etwas mehr als zehn Kinder. Die meisten konnten wir in die Regelklassen integrieren."

Auch die Erwachsenen haben sich eingelebt. Mit dem Schutzstatus S, den die geflüchteten Menschen in der Schweiz erhalten haben, ist es ihnen auch möglich zu arbeiten und auf eigenen Beinen zu stehen. Dieser Schutzstatus S hat Vorteile, aber auch seine Tücken. "Der Schutzstatus S ermöglicht einen vorübergehenden Aufenthalt in der Schweiz. Aber er ist befristet. Letztes Jahr hat der Bund entschieden, den Status bis März 2027 zu verlängern. Ob es eine weitere Verlängerung geben wird, ist zurzeit aber nicht klar", so Giebel. Dazu kommt, dass der Schutzstatus S rückkehrorientiert ist. Wenn der Krieg zwischen der Ukraine und Russland vorbei ist, verliert der Status S seine Gültigkeit. Die Ukrainer:innen sollen zurück. Das mache die Integration der geflüchteten Menschen zusätzlich schwierig, erklärt der Kommunikationsleiter der Gesundheits-, Sozial- und Integrationsdirektion weiter.

Wie der Aufbau der Förderklassen in Burgdorf lief, wie der Unterricht mit den ukrainischen Kindern heute aussieht, welche Auswirkungen der Krieg auf Gemeinden wie Burgdorf und Langnau hat und wie das Leben einer geflüchteten Ukrainerin hier im Kanton Bern aussieht gibt's zum Nachhören.

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