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Schangnau räumt auf und will sich für künftige Unwetter rüsten

Vor knapp drei Wochen entlud sich über der Region Schangnau ein heftiges Gewitter, das grosse Schäden verursachte. Die Emme kam über die Ufer und flutete Felder und Gebäude und unterspülte Strassen. Heute sei von den Schäden schon nicht mehr so viel zu sehen, sagt der Gemeindepräsident Beat Gerber.

"Es ist alles schon wieder recht sauber", sagt Gerber im Interview mit neo1. Das heisse aber nicht, dass die Schäden schon behoben sind. Im Gegenteil, mit dem Aufräumen kämen immer noch neue Schäden zutage. Daher könne er auch noch keine Angaben zur Schadensumme machen.

Aktuell werden noch Sofortmassnahmen umgesetzt, das heisst es werden Strassen geflickt und Brücken wieder befestigt. Danach komme die grösste Herausforderung: Es gilt, Massnahmen zu ergreifen, die die betroffenen Gebäude vor künftigen Unwettern schützen. Die Schwierigkeit sei dabei aber, dass wohl keine Schutzmassnahmen umgesetzt werden können, die einen vollständigen Schutz vor so heftigen Unwettern bieten, sagt Gerber. Auch wenn es nun nach 2014 schon das zweite so grosse Ereignis gab. Denn das bräuchte riesige Verbauungen, die kaum zu bewilligen und kaum zu finanzieren seien.

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