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| Politik

Worb will Wislepark schneller flüssiges Geld zur Verfügung stellen

Die Sportzentrum Worb AG hat beim Parlament der Gemeinde Worb eine finanzielle Unterstützung beantragt. Mit einem Liquiditätsbeitrag von 500'000 Franken soll der Betrieb des Wisleparks bis zur geplanten Sanierung von Freibad und Kunsteisbahn gesichert werden. Das Worber Parlament ist dafür.

Die Sportzentrum Worb AG (SZW AG) hat beim Parlament der Einwohnergemeinde Worb einen Antrag auf einen Liquiditätsbeitrag von 500'000 Franken gestellt. Die Mittel sollen dazu dienen, die Zahlungsfähigkeit des Unternehmens bis zur geplanten Sanierung von Freibad und Kunsteisbahn sicherzustellen.

Hintergrund sind steigende Verluste in den vergangenen Jahren sowie hohe Unterhalts- und Investitionskosten bei der in die Jahre gekommenen Infrastruktur. Zusätzlich belasten Defizite im Gastrobereich die finanzielle Situation des Betriebs. Laut Verwaltungsrat besteht aktuell zwar kein Konkursrisiko, die Liquidität sei jedoch angespannt.
Die ursprünglich geplante Abstimmung über das Sanierungsprojekt wurde zudem verschoben und ist derzeit für Ende 2026 vorgesehen. Bis zur Umsetzung der Sanierung könnten mehrere Jahre vergehen, da anschliessend noch Planungs-, Bewilligungs- und Bauphasen folgen würden. Deshalb brauche das Sportzentrum nun das Geld.

Die Finanzkommission unterstützt grundsätzlich die Bereitstellung von Mitteln zur Sicherstellung der Liquidität. Auch der Gemeinderat befürwortet eine Unterstützung, um den Betrieb des Wisleparks bis zu einer möglichen Sanierung aufrechterhalten zu können.

Der Gemeinderat schlägt jedoch vor, die Unterstützung nicht über eine Spezialfinanzierung, sondern in Form einer Erhöhung eines bestehenden Darlehens an die Sportzentrum Worb AG zu gewähren. Die Auszahlung soll nur bei Bedarf und auf Antrag des Verwaltungsrats erfolgen.
Dieser Vorschlag fand im Worber Parlament eine klare Mehrheit. "Trotz allem müssen wir nun so schnell wie möglich die Sanierung vorantreiben", sagt Gemeindepräsident Niklaus Gfeller im Interview mit neo1. Das Darlehen sollte bis Ende der Planung für die Sanierung reichen. "Es ist aber auch per se keine Erhöhung des Darlehnens, sondern der Gemeinderat erhählt die Kompetenz über die 500'000 Franken. Wir erhoffen uns schneller reagieren zu können", erklärt Niklaus Gfeller abschliessend.

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