Most Trusted Websites for Replica Watches 2023

Werbung

| Wochengespräch

Wenn fremde Pflanzen heimische Arten verdrängen

Manchmal liegen grosse schwarze Müllsäcke, die mit Sträuchern und Pflanzen gefüllt sind, im Wald. Was auf den ersten Blick nach gewöhnlichem Grüngut aussieht, ist Teil eines wichtigen Einsatzes für die heimische Natur. Denn bei den Pflanzen handelt es sich um Neophyten, gebietsfremde Pflanzen, die auf unterschiedlichen Wegen in die Schweiz gelangt sind und sich hier teilweise stark ausbreiten.

Einer, der sich seit 20 Jahren mit diesen Pflanzen beschäftigt, ist Werner Stirnimann. Der Agronom und Umweltingenieur setzt sich im Oberaargau seit zwei Jahrzehnten für die Bekämpfung von Neophyten ein. Auch bei ihm begann die Auseinandersetzung mit den Neophyten mit einer Beobachtung in der Natur, er sah bei einem Spaziergang wie ein Ehepaar Pflanzen herausriss. Seither hat sich Stirnimann intensiv mit den gebietsfremden Pflanzen beschäftigt. Er weiss, wo sie besonders gerne wachsen, wie sie sich ausbreiten und welche Herausforderungen das aktuelle Klima mit sich bringt.

Vor allem aber kennt er die verschiedenen Möglichkeiten, Neophyten zu bekämpfen. "Nicht jeden Neophyten kann man einfach per Hand ausreissen, manchmal braucht es zusätzlich einen Pickel, um die Wurzeln zu lockern, damit ja nichts in der Erde zurückbleibt", erzählt Werner Stirnimann.  Im Kampf gegen die Neophyten ist Werner Stirnimann im Oberaargau nicht allein. Viele Freiwillige helfen seit 20 Jahren mit. Heute vor einer Woche hat sich ein grosser Teil der Freiwilligen in Langenthal getroffen und auf die letzten 20 Jahre zurückgeblickt. Werner Stirnimann ist zufrieden, die langfristige Bemühung zur Schaffung einer neophytenarmen Zone sei geglückt, ergänzt der Agronom und Umweltingenieur. 

Werbung

neo1 - Mein Radio
00:00
-00:00