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| Wochengespräch

"Die Anlage ist rund zehnmal grösser als zu Beginn" – Klaus Wittwer im neo1-Wochengespräch

Vor 35 Jahren haben Klaus Wittwer und sein Bruder Urs den Hof ihrer Eltern auf dem Vorder Schallenberg übernommen. Im Laufe der Jahre ist aus dem kleinen Landwirtschaftsbetrieb ein grösseres Unternehmen geworden. Die wigako AG ist heute Landwirtschaftsbetrieb, Biogasanlage, Transportunternehmen und Landmaschinenwerkstatt, alles zusammen.

35 Jahre ist es nun her, dass Klaus Wittwer zusammen mit seinem Bruder Urs den Hof ihrer Eltern übernommen hat. Schon bald hatten die beiden eine Idee: eine Biogasanlage. "Unser Vater hatte diese Idee schon einmal. Damals scheiterte die Anlage, weil der Strom noch nicht gut vermarktet werden konnte. Uns hat eine Biogasanlage aber persönlich sehr interessiert, auch um selbst etwas zu entwickeln und zu tüfteln. Wir haben das Thema also noch einmal aufgegriffen in einer Zeit, in der die Stromproduktion auf diese Weise langsam aufkam", erzählt Klaus Wittwer.

Im Laufe der Jahre ist aus dem kleinen Landwirtschaftsbetrieb ein grösseres Unternehmen geworden. Klaus Wittwer erzählt weiter: "Wir haben die Anlage immer erweitert und verbessert. Die technischen Anforderungen sind gross und wir hatten eine immer grössere Nachfrage. So haben wir die Grösse der Anlage von Beginn bis heute etwa verzehnfacht."

Aus dem kleinen Familien-Bauernbetrieb entstand also ein Unternehmen mit Biogasanlage, Transportdienstleistungen und einer Werkstatt – die wigako AG. Dieses Wochenende feiert die wigako AG das 35-jährige Firmenbestehen mit einem Tag der offenen Tür. Gleichzeitig geben die beiden Brüder ihr Unternehmen und Lebenswerk weiter. Stefan Huber, der schon lange im Betrieb arbeitet, übernimmt die Führung. "Dieser Schritt ist emotional natürlich nicht ganz einfach. Aber wir hatten eine lange Zeit und sind zufrieden. Es ist ein Generationenwechsel, es wird anders weitergehen, es darf und soll aber auch etwas anders weitergehen. Neues Blut, neuer Mut", sagt Klaus Wittwer. Klaus und Urs Wittwer bleiben nach der Geschäftsübergabe noch an Bord der wigako AG. Die beiden arbeiten in der Firma, ziehen sich aber aus dem operativen Geschäft zurück.

Im neo1-Wochengespräch blickt Klaus Wittwer mit uns zurück auf die Geschichte der wigako AG. Wie aus dem kleinen Familienbetrieb ein Unternehmen mit unter anderem Biogas- und Stromproduktion und zehn Mitarbeitenden entstanden ist.

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