Die US-Zölle beschäftigen die Berner Unternehmen. (Bild: Pixabay / bahonya)
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US-Zölle belasten Berner Exportunternehmen
US-Präsident Donald Trump macht immer mehr Briefe mit Zollbestimmungen für andere Länder zum 1. August bekannt. Die Schweiz ist bisher nicht darunter. Der Berner Handels- und Industrieverein warnt vor der Belastung für Berner Exportunternehmen.
Aktuell und bis zum 1. August gilt für den Handel der Schweiz mit den USA laut dem Volkswirtschaftsdepartement ein allgemeiner Zollsatz von zehn Prozent. Die individuell für jedes Land einzeln festgelegten Zölle hätten ursprünglich am 9. Juli in Kraft treten sollen, wurden jedoch verschoben: Trump unterzeichnete Anfang der Woche ein Dekret, das den Beginn auf den 1. August verlegt.
Der Bundesrat ist laut Umwelt- und Energieminister Albert Rösti "guter Hoffnung", dass die Schweiz und die USA "einen guten Abschluss oder zumindest einen ersten Schritt" im Zollstreit machen werden. "Jetzt warten wir auf die Zustimmung der Administration Trump, das heisst von Trump selber", sagte Rösti am Dienstag am Rande eines Medienausflugs im Kanton Freiburg.
Das Warten respektive die ständige Unsicherheit belastet die Berner Wirtschaft, teilte der Berner Handels- und Industrieverein am Mittwoch mit. Die Zölle von zehn Prozent auf Schweizer Produkte sind nun seit drei Monaten in Kraft. "Die Zölle belasten die Berner Wirtschaft spürbar, und die anhaltende Unsicherheit trifft insbesondere exportorientierte Unternehmen im Kanton Bern", heisst es in der Mitteilung. (neo1/sda)
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