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| Wirtschaft

Hohe US-Zölle auf Schweizer Produkte: Grosse Herausforderung für die Wirtschaft

Letzte Woche hat das Weisse Haus in den USA entschieden, den Zollsatz für Schweizer Produkte auf 39 Prozent zu erhöhen. Seit Donnerstag, 7. August, gilt diese neue Regelung, die für die Schweizer Wirtschaft eine erhebliche Belastung darstellt.

Betroffen sind auch regionale Unternehmen wie Blaser Swisslube aus Hasle bei Burgdorf. Die Firma stellt Kühlschmierstoffe her, die vor allem in der Metallindustrie zum Kühlen und Schmieren von Maschinen und Werkzeugen verwendet werden. Für CEO Marc Blaser ist der neue Zoll eine doppelte Belastung „Einerseits sind wir froh, dass wir bereits seit 1986 in den USA produzieren und unsere dort hergestellten Produkte nicht von den Zöllen betroffen sind. Andererseits macht uns die Situation grosse Sorgen, vor allem im Hinblick auf unsere Kunden und Partner in der Schweiz. Der höhere Zoll bedeutet einen deutlichen Wettbewerbsnachteil.“

Bis im April lag der Zollsatz noch bei 31 Prozent, nun wurde er nochmals deutlich erhöht. Trotz der Verhandlungen zwischen dem Bundesrat und dem US-Präsident Donald Trump konnten keine Einigungen erzielt werden.

Das Unternehmen Blaser Swisslube hat sich bemüht, auf die neue Situation vorbereitet zu sein. So wurden die Lager in den USA mit Rohstoffen und Fertigprodukten aufgefüllt, da sie einige dieser Materialien importieren. Dennoch bleibt die Lage angespannt, wie Marc Blaser erklärt: „Pessimismus bringt uns nicht weiter. Wir wollen das Beste aus der Situation machen und hoffen, dass diese hohen Zölle nicht für alle Zeiten gelten.“

Blaser hofft, dass der US-Präsident zu Vernunft kommt und die Zölle wieder senkt. Bis dahin bleiben viele Fragen offen, und die Verhandlungen seitens Bundesrat werden weitergehen.

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