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Staudenmann auch auf der Schwägalp überlegen

Die Berner zeigen den Einheimischen beim Bergkranzfest auf der Schwägalp den Meister - und der Beste ist mit sechs gewonnenen Gängen Fabian Staudenmann.

Gerade vier Sekunden alt war der Schlussgang, da lag Lars Zaugg nach Fabian Staudenmanns Kurz bereits im Sägemehl. Der 26-Jährige aus Guggisberg hatte bereits 2024 auf der Schwägalp triumphiert, damals als Co-Sieger. Diesmal war er jedoch mit Abstand der Beste.

Sechs Siege liess sich Staudenmann auf seinem Notenblatt notieren, die letzten drei Gänge gegen Berner Verbandskollegen. Derart überlegen traten die Berner auf der Schwägalp auf. Im Schlussgang gewann Staudenmann zum zwölften Mal im zwölften Duell mit Zaugg. Er ist nun der erste Nicht-Nordostschweizer, der das Bergkranzfest auf der Schwägalp zweimal gewonnen hat.

"Ich habe einen sehr coolen Tag gehabt und bin sehr glücklich", so Staudenmann im Platzinterview. "Es ist eine höllencoole Geschichte mit dem Stein, auf den der Name kommt." Drei Wochen vor dem Saisonhöhepunkt in Kilchberg ist er nach seinem sechsten Kranzfestsieg des Jahres endgültig der klare Favorit.

Ein eigentliches Debakel erlebten am Heimberg die Nordostschweizer. Die letzten Chance auf den Schlussgang vergab Schwingerkönig Armon Orlik mit einem gestellten fünften Gang gegen dem am Ende zweitplatzierten Michael Moser. Beste Einheimische waren am Ende Orlik im 4. sowie Josias Müller und Damian Ott im 5. Rang.

Völlig aus heiterem Himmel kommt die Schlappe der Nordostschweiz nicht. Samuel Giger hatte schon vor dem Wochenende verzichtet, Werner Schlegel musste nach dem vierten Gang das Handtuch werfen. Er war erstmals seit seiner Innenbandverletzung auf dem Brünig wieder am Start und mit einer Niederlage gegen Staudenmann ins Fest gestartet. Danach folgten zwei Siege und ein Gestellter (gegen Zaugg). (sda)

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