Auf der Rigi wurde geschwungen (Bild: Michale Remund)
Werbung
Fabian Staudenmann gewinnt an der Rigi-Schwinget
Die Rigi-Schwinget bleibt fest in Berner Hand: Wenn die Berner Schwinger auf der "Königin der Berge" zu Gast sind, dann drücken sie dem Bergfest den Stempel auf. Das bleibt auch 2026 so. Im Schlussgang stehen gleich zwei Berner. Fabian Staudenmann aus Guggisberg trifft auf Lars Zaugg aus Herbligen (Schwingclub Siehen) und setzt sich souverän durch. Mit seinem Sieg im Schlussgang sichert sich der 26-Jährige Mittelländer den Festsieg.
Für Staudenmann ist es bereits der zweite Triumph auf der Rigi. Schon 2024 gewann er das Bergfest – damals ebenfalls im Schlussgang gegen einen Berner, seinen Mittelländer-Kollegen Adrian Walther. Nach dem Sieg am Berner Kantonalen feiert Staudenmann damit bereits seinen zweiten Kranzfestsieg in dieser Saison. Der Mittelländer baut seine beeindruckende Erfolgsbilanz weiter aus. Mit dem Sieg am Rigi-Schwinget feiert der 26-Jährige bereits seinen 23. Kranzfestsieg – dazu kommen zwei Siege an Festen mit eidgenössischem Charakter.
Bester Innerschweizer war Lukas Bissig. Er belegte gemeinsam mit Michael Moser den zweiten Rang. Moser vom Schwingklub Zäziwil startete mit drei Siegen stark in den Tag. Am Nachmittag geriet der Bigler jedoch ins Hintertreffen: Im fünften Gang unterlag er Fabian Staudenmann und fiel im Kampf um den Festsieg zurück. Mit einem Sieg im letzten Gang gegen Kaj Hügli sicherte sich Moser dennoch den zweiten Schlussrang.
Für eine Überraschung sorgte Samuel Schwyzer: Der starke Innerschweizer trotzte sowohl Fabian Staudenmann als auch Michael Moser einen gestellten Gang ab.
Die Berner Schwinger gewinnen auf der Rigi neben dem Fest, sechs von den insgesamt 14 Kränzen (Staudenmann, Moser, Gerber, Zaugg, Burger M. und Ledermann).
Dominik Gasser (Süderen), vom Schwingklub Siehen, der im fünften Gang noch um die Schlussgangteilnahme kämpfte, verpasst die Kranzränge äusserst bitter um einen viertel Punkt.
Speziell zu erwähnen gilt es den Innerschweizer Fredi Bruhin. Der Schwyzer holt sich nicht nur seinen ersten Bergkranz sondern schwingt auch als einziger sieben Gänge, da sich Silvan Appert im sechsten Gang beim Kampf gegen den Mittelländer Michael Ledermann verletzt hat, musste Bruhin einspringen. Ledermann konnte den Neukranzer souverän bezwingen und sich verhalten über seinen zweiten Brünigkranz freuen.
Die Innerschweizer Schwinger holen sich beim Heimbergfest vier Kränze und somit genau gleich viel wie die anderen Gäste aus der Nordwestschweiz.
Weiter geht die Bergfestsaison und das Duell Innerschweiz gegen Bern, bereits am kommenden Wochenende auf dem Brünig. Dort will Fabian Staudenmann seinen nächsten Erfolg feiern. Es wäre sein erster Sieg auf dem Brünig – alle anderen grossen Bergkranzfeste hat er bereits mindestens einmal gewonnen. (sda/neo1)
Werbung
