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Staudenmann gewinnt Bern-Jurassisches auf dem Werdtberg

Ziemlich genau einen Monat vor dem Saisonhöhepunkt, dem Kilchberg Schwinget griffen die Bösen in Werdtberg zusammen. Beim 98. Bern-Jurassischen auf gut 1'500 Meter über Meer waren nicht weniger als zehn Eidgenossen am Start.  Mit Fabian Staudenmann und Michael Ledermann begegneten sich zuletzt zwei davon im Schlussgang.

Trio dominiert am Vormittag

Bis zur Mittagspause waren es drei Schwinger, welche dem Bern-Jurassischen den Stempel aufdrückten. Die beiden Mittelländer Fabian Staudenmann und Michael Ledermann und der Emmentaler Lars Zaugg reihten in der ersten Tageshälfte je drei Siege aneinander. Staudenmann hatte mit einem Viertelpunkt Vorsprung dabei die Nase bereits leicht vorne.

Matthieu Burger muss aufgeben

Der Seeländer Eidgenosse Matthieu Burger erwischte in Werdtberg einen Kaltstart. Nach der Startniederlage gegen Michael Ledermann stellte er gegen Paxton Grass. Danach war das Fest für ihn sogar vorbei. Das Knie verhinderte ein weiteres Eingreifen Burgers. Eine Verletzung, die er sich bei seinem Brünig-Sieg zuzog, schien noch nicht ganz verheilt. Das Vertrauen stimmte nicht, sagte er im Nachgang.

Zaugg verpasst Schlussgang

Während Staudenmann Gang für Gang in Richtung Schlussgang marschierte, duellierten sich Ledermann und Zaugg um den zweiten Platz bei der Entscheidung. Im vierten Gang verschaffte sich der Mittelländer Ledermann dabei einen entscheidenden Vorteil. Er liess sich eine zehn schreiben. Gleichzeitig erhielt Zaugg für seinen Sieg eine 9.75. Daher reichte  Ledermann im Direktduell mit dem Emmentaler ein gestellter Gang zur Schlussgang-Qualifikation.

Staudenmann mit Polster zum Festsieg

Lediglich einen Viertelpunkt holte Fabian Staudenmann in den fünf Gängen am Bern-Jurassischen nicht. Ansonsten war der Auftritt des Guggisbergers makellos. Entsprechend gross war auch sein Vorsprung auf seine Konkurrenz. Schlussgang-Gegner Ledermann war vor der Entscheidung bereits 1,25 Punkte in Rücklage. Und auch im Schlussgang liess Staudenmann nichts anbrennen und holte sich den sechsten Sieg und somit auch den Festsieg.

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