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Schaukäserei Affoltern kämpft gegen Irrtum

Die Schaukäserei Affoltern kämpft gegen falsche Bilder in den Köpfen der Menschen. Seit der Schliessung der Käseproduktion kommen weniger Besucher:innen und nutzen die Angebote der Schaukäserei. "Sie haben das Gefühl die gesamte Schaukäserei sei geschlossen", vermutet Geschäftsführer Frank Jantschik.

Seit Mitte September gibt es in der Schaukäserei Affoltern einen zusätzlichen Rundgang. Weil in der Schaukäserei seit dem Sommer kein Käse mehr produziert wird, können die Besucherinnen und Besucher nun durch die Produktionsräume gehen und zum Beispiel eine Käsepresse anschauen und anfassen. Der neue Rundgang, als Ergänzung zum sogenannten Königsweg, sei gut gestartet, sagt der Geschäftsführer der Schaukäserei, Frank Jantschik, auf Anfrage von Radio neo1. In letzter Zeit seien allerdings weniger Besucherinnen und Besucher gekommen. "Dies kann auch saisonal bedingt sein."

Im Spätherbst und Winter gehe der Tourismus aus dem Ausland generell zurück und deshalb sei die Schaukäserei auf Gäste aus der Region angewiesen, erklärt Frank Jantschik. Das Problem sei jedoch, dass genau diese Leute glaubten, die Schaukäserei sei geschlossen. Frank Jantschik sieht den Grund für dieses Missverständnis unter anderem in der Medienberichterstattung im Frühling. Er vermutet, dass durch die Meldung, die Schaukäserei produziere keinen Käse mehr, bei vielen der Eindruck entstanden sei, die Schaukäserei werde ganz geschlossen. Dem wolle man nun mit verstärkter Werbung entgegenwirken. Am Angebot möchte die Schaukäserei nichts ändern.

Emmental Tourismus kämpft zusammen mit der Schaukäserei gegen Irrglauben

Auch Emmental Tourismus hat immer wieder Rückmeldungen, dass Leute das Gefühl haben, die Schaukäserei sei komplett geschlossen. "Vor allem bei den Leuten aus der näheren Umgebung ist dies der Fall", sagt die Leiterin Isabelle Hollenstein zu neo1. "Das eine gewisse Dynamik nach den Medienberichten im Sommer entstehen kann, ist normal. Aber es geht jetzt darum dem entgegenzuwirken."

Eigentlich würden die Angebote bei der Schaukäserei alle gut bis sehr gut funktionieren und fänden auch Anklang. Die Besuchenden seien zufrieden. "Wir können dies mit Zahlen belegen. Der Königsweg hatte sogar ein Rekordjahr", betont Isabelle Hollenstein. 
Umso mehr gehe es nun darum genau dies bekannt zu machen in der Region. "Wir müssen dem Gemunkel entgegenwirken", sagt die Leiterin von Emmental Tourismus.

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