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Langenthaler Stadtrat genehmigt Leistungsvertrag mit Fasnachtsgesellschaft

Der Langenthaler Stadtrat hat an seiner Sitzung am Montagabend einem Leistungsvertrag zwischen der Stadt und der Fasnachtsgesellschaft zugestimmt. Dieser regelt, was die Stadt leisten muss und was die Fasnachtsgesellschaft leisten muss.

Zum letzten Mal in diesem Jahr ist am Montagabend der Langenthaler Stadtrat zusammengekommen. Unter anderem hat das Parlament darüber diskutiert, wie die Stadt in den kommenden Jahren die Fasnacht unterstützen soll. Die Stadt unterstützt die Langenthaler Fasnachtsgesellschaft, kurz LFG, bereits seit knapp 20 Jahren. Schriftlich geregelt war diese Unterstützung jedoch bis heute nirgends. Das ändert sich nun. Der Stadtrat hat dem sogenannten Leistungsvertrag zwischen der Stadt und der LFG klar zugestimmt. Der zuständige Gemeinderat Patrick Fluri erklärt: "Dort ist geregelt, was die Stadt leisten muss und auch, was die LFG leisten muss. Zudem ist das Programm der Fasnacht mehr oder weniger festgehalten."

Primär verrechnet die Stadt Langenthal der Fasnachtsgesellschaft verschiedene Dienstleistungen nicht. Die LFG muss der Stadt also nichts bezahlen für Reinigung, Abfallentsorgung oder für das Schneeräumen und kann auch den öffentlichen Raum vor der Stadt kostenlos nutzen. "Für die Höchstbeiträge der Stadt haben wir Erfahrungswerte aus den letzten Jahren genommen. Bei schönem Wetter liegt das Maximum des Wertes unserer Arbeiten bei 78'000 Franken. Bei schlechtem Wetter und viel Schnee, wenn wir also mehr Schneeräumarbeiten haben, hilft die Stadt bis 100'000 Franken mitfinanzieren."

Grundsätzlich ändert sich mit dem Leistungsvertrag für beide Seiten nichts. Die Unterstützung durch die Stadt bleibt dieselbe, sie ist nun jedoch vertraglich geregelt. Das nächste Mal findet die Langenthaler Fasnacht im Februar nächsten Jahres statt. Der Vertrag sei dann bereit zur Unterzeichnung. Wenn alles nach Plan läuft, gelte dieser sehr wahrscheinlich bereits 2026, sagt Patrick Fluri.

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