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Mitgliederschwund und Freiwillige fordern Fasnachten heraus

Bunte Kostüme, Guggenmusik und Konfetti: Dieser Tage steht in Bern und Langenthal Fasnacht auf dem Programm. Die Organisierenden sind dabei mit Herausforderungen wie Mitgliederschwund und Freiwilligensuche konfrontiert.

Der Verein Bärner Fasnacht leidet an Mitgliederschwund, wie er in einer Medienmitteilung schreibt. "Dies vor allem bei den Kollektivmitgliedern, also den Guggenmusiken", erklärt Vereinspräsidentin Michelle Uetz. Waren früher am Grossen Umzug noch über 60 Gruppen mit dabei, seien es in diesem Jahr noch 35. Aussserdem gibt es laut dem Verein weniger Festbesuchende und diese gehen früher nach Hause. Und es sei "immer schwieriger, motivierte Personen für die Mitarbeit im Vorstand oder als ehrenamtliche Helfende zu gewinnen", so Uetz.

In Langenthal ist die Situation bei den Guggenmusiken stabil, wie Renate Niklaus, Oberin der Langenthaler Fasnachtsgesellschaft, sagt. "Wir haben nach wie vor viele Guggenmusiken in Langenthal und Umgebung." Bei den Helfenden hätten aber auch sie immer mehr Mühe, Leute zu finden, bestätigt Niklaus. Dass sie gar niemanden mehr finden würden, sei bis jetzt jedoch noch nicht wirklich ein Thema gewesen.

Die Fasnacht in Bern dauert vom 19. bis 21. Februar, in Langenthal vom 20. bis 24. Februar.

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