Wie geht es weiter bei der Aquarena? (Bild: Archiv neo1)
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Hilft Herzogenbuchsee seiner Aquarena?
Am Sonntag entscheidet die Bevölkerung von Herzogenbuchsee an der Urne, ob die Gemeinde die finanziell in Notlage geratene Aquarena finanziell unterstützen soll. Es geht um insgesamt 2,75 Millionen Franken.
Konkret will der Gemeinderat die Badi in den nächsten fünf Jahren mit jährlich 350'000 Franken unterstützen sowie zusätzlich das Aktienkapital um eine Million Franken erhöhen.
Die Aquarena AG schreibt seit Jahren rote Zahlen. Während die Wellnessangebote positiv abschliessen, resultiert beim Schwimmbetrieb ein Minus.
Ohne Unterstützung der Gemeinde steht die Aquarena vor einer ungewissen Zukunft. Eine Ablehnung der Vorlage führt "höchstwahrscheinlich zum Konkurs der Aquarena und damit zur Schliessung der Anlagen", wie der Gemeinderat von Herzogenbuchsee in der Abstimmungsbotschaft schreibt. Die Gemeinde würde dadurch ein wesentliches Element einer lebenswerten Gemeinde und damit einen Standortvorteil preisgeben, so der Gemeinderat weiter. Er setzt sich deshalb für eine Annahme der Vorlage ein.
FDP empfiehlt Ablehnung
Kritik kommt dagegen von der FDP Herzogenbuchsee. Sie sagt Nein zur weiteren Finanzierung der Aquarena und fordert einen Neuanfang für die Badi, wie die Ortspartei festhält. Nur mit einer konsequenten Überprüfung aller Ausgaben könne der steigenden Überschuldung entgegengewirkt werden.
Unterstützung erhält der Gemeinderat von SP, GLP und SVP, welche sich hinter die Vorlage stellen. Wobei die Mitglieder der SVP Herzogenbuchsee die Ja-Parole laut Mitteilung nur "zähneknirschend" beschlossen. Verwaltungsrat und auch der Gemeinderat hätten früher auf die Misere reagieren müssen, so die SVP. Es sei aber wichtig, dass die Aquarena mit dem zusätzlichen Geld den Betrieb sichern könne.
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