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Feuerwehrverband Buchsi-Oenz muss bei Standort-Suche von vorne beginnen

Die Suche nach einem neuen Standort für das Feuerwehrmagazin beim  Feuerwehrverband Buchsi-Oenz geht von vorne los. Vor zehn Jahren teilte die Gemeinde Herzogenbuchsee dem Feuerwehrverband Buchsi-Oenz mit, dass sie den bisherigen Standort des Magazins im Chalberweidli selbst nutzen wolle. Seither sind die Verantwortlichen auf der Suche nach einem neuen Standort. 

Nach einem längeren Prozess kristallisierte sich das Gebiet Chappelifeld in Herzogenbuchsee als mögliche Lösung heraus. Das Areal gehört jedoch nicht der Gemeinde. Der Eigentümer wehrte sich gegen den geplanten Standort. Auch das Verwaltungsgericht des Kantons Bern wies die Gemeinde zurück. Deshalb gibt der Feuerwehrverband Buchsi-Oenz den Standort nun auf. "Wir sehen keinen Zeithorizont. Wir wissen nicht, was noch auf uns zugekommen wäre. Bisher lief alles auf Gemeindeebene, da es uns als Verband nicht betroffen hat. Irgendwann wäre es jedoch um eine Enteignung gegangen und dies hätten wir dann als Verband durchführen müssen. Da wussten wir allerdings nicht was wir zu erwarten hatten", erklärt Verbandspräsident Kurt Hosner. Es hätte gut nochmals zehn Jahre dauern können. 

Start bei Null

"Nun müssen wir eine neue Arbeitsgruppe gründen", so Hosner. "Wir wollen einen Grundsatzentscheid für uns fällen, in welche Richtung es gehen soll. Es braucht eine neue Auslegeordnung." Es gehe darum, die Bedürfnisse aller Beteiligten abzuholen und einen geeigneten Standort zu finden, ergänzt Kurt Hosner, Präsident des Feuerwehrverbands Buchsi-Oenz. Anfang nächsten Jahres soll eine neue Arbeitsgruppe die Suche wieder aufnehmen.

Neuer Standort bei Feuerwehr von grossem Interesse

Ein neuer Standort ist nicht zuletzt auch im Interesse der Feuerwehr. "In der Fahrzeughalle haben wir einzelne Fahrzeuge hintereinander geparkt. Soll heissen, dass wir beim ausrücken hier und da zuerst noch Fahrzeuge umparkieren müssen", erzählt der Feuerwehrkommandant Stefan Schürch. "Die Garderobe ist in der Fahrzeughalle und entspricht nicht mehr dem Standard einer modernen Feuerwehr. Aktuell können wir damit leben und unseren Grundauftrag erfüllen. In Zukunft haben wir jedoch ganz klar andere Auflagen, die wir erfüllen wollen und müssen."

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