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Aufbau des Gurtenfestivals

Bühnen, Zelte, Böden, WC Container... All dies muss aufgebaut werden, bevor wir als Festivalgänger: innen das Gurtenfestival auf dem Berner Hausberg geniessen können. Bis 170 Leute helfen Marc Lehmann, dem Bauleiter, das Gurtenfestival aufzubauen.

Sie starten mit den Böden. «Das spezielle am Aufbau eines Festivals auf dem Berg ist, dass es nirgends flach ist. Wir müssen zuerst Wege schaffen, auf denen unsere Stapler fahren können und dann flache Böden für die Bühnen, Zelte und andere Gerüste schaffen», erklärt Marc Lehmann. Er ist dieses Jahr zum ersten Mal Bauleiter. Davor hat er viele Jahre beim Aufbau in den Maschinen geholfen. 

Bereits kurz nach dem letzten Festival beginnt die Planung für das Nächste. Viele Sachen können adaptiert werden, andere werden verbessert. «Unter dem Jahr kann ich mir die Arbeit sehr gut einteilen. Dann im Sommer bin ich einfach zwei Monate nur auf dem Gurten», lacht Marc Lehmann. Es warten der Aufbau, das Festival und dann der Abbau.

Bis zu 500 Lastwagenfahrten braucht es, bis alles Material auf dem Gurten ist. Gestartet wird mit den Gerüsten. Bis zu 750 Tonnen Eisen wird auf den Berner Hausberg transportiert. «Wir haben die Strasse auf den Gurten zu einer Einbahn gemacht. Die Lastwägen können unmöglich kreuzen. Deshalb kommen immer zwei Lastwagen rauf, wir laden ab und dann fahren sie wieder runter,» erklärt der Bauleiter Marc Lehmann.

Auch während dem Festival hat Marc nicht frei. Er macht seine Runden um und durch das Festival und kontrolliert die Infrastruktur. «Manchmal gibt es vom Wind ein Loch in eine Plane, es könnte Öl oder sonst was auslaufen und dann gibt es auch immer wieder Zäune, die von den Gästen kaputt gemacht werden.» 

Nach dem Festival ist vor dem Festival. Zwei Wochen hat das Team von Marc Lehmann Zeit, das komplette Gurtenfestival wieder abzubauen und das Material vom Hausberg hinunter zu transportieren. Dann beginnt bald wieder die Planung fürs nächste Jahr.

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