Im Wislen Tunnel kam es im Frühling 2025 zu zwei tödlichen Unfällen innert kurzer Zeit. (Symbolbild: neo1 / Archiv)
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Zwei tödliche Unfälle in kurzer Zeit - es liegt nicht am Wislen Tunnel in Worb
Im Wislen Tunnel in Worb ereigneten sich im Frühling 2025 innerhalb kurzer Zeit zwei tödliche Unfälle. Am 1. April und am 13. Mai kollidierten jeweils zwei Autos frontal. Drei Personen starben bei den beiden Unfällen. So kam die Frage auf, ob die beiden Unfälle zusammenhängen oder ob die Sicherheit im Tunnel nicht ausreichend ist.
Der Wislen Tunnel sei kein Unfallschwerpunkt, sagt Lukas Bähler, Leiter Fachstelle Verkehrstechnik und -sicherheit beim Kantonalen Tiefbauamt Bern gegenüber der Berner Zeitung. Untersuchungen der Kantonspolizei Bern und der Staatsanwaltschaft haben zudem gezeigt, dass es keinen Zusammenhang zwischen den beiden tödlichen Unfällen gibt, so ein Polizeibericht, der Lukas Bähler vorliegt.
Der erste Unfall am 1. April ereignete sich, weil die Fahrerin eines Autos einen Schwächeanfall hatte. Sie geriet auf die Gegenfahrbahn. Die Beifahrerin wurde tödlich verletzt, die Fahrerin selbst starb zwei Wochen später im Spital. Der zweite Unfall Mitte Mai passierte aufgrund von Übermüdung. Der Fahrer eines Autos schlief ein. Er starb nach der Frontalkollision. Drei Personen in den Fahrzeugen wurden teilweise schwer verletzt, darunter auch der Fahrer des zweiten Autos.
Untersuchungen der Kantonspolizei und eine Tunnel-Inspektion zeigten zudem, dass der Tunnel selbst bei den Unfällen keine Rolle spielte und sicher ist. Laut Fachleuten geschehen solche Unfälle meistens, weil die Fahrerinnen oder Fahrer übermüdet oder abgelenkt sind, heißt es im Bericht weiter.
Der 460 Meter lange Wislen Tunnel in Worb gehört zur Umfahrungsstrasse Worb, die 2016 eröffnet wurde. Vor letztem Jahr gab es im Tunnel nur zwei kleinere Zwischenfälle.
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