Das Alterszentrum in Konolfingen wird neu gebaut. (Bild: neo1 / Céline Remund)
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Stiftung Lebensart räumt Kommunikationsfehler zum Neubau ein
Nach der misslungenen Kommunikation zum Neubau des Alterszentrums in Konolfingen informierte die Stiftung Lebensart erneut über die Pläne. Die aktuellen Bewohnerinnen und Bewohner müssen das Gebäude weiterhin per Ende Januar 2027 verlassen. Nun sollten die meisten Fragen rund um den Umzug und den Neubau geklärt sein. Zufrieden sind jedoch noch immer nicht alle.
Die Stiftung Lebensart baut das Alterszentrum in Konolfingen neu. Deshalb müssen alle Bewohnerinnen und Bewohner sowie die Mieterinnen und Mieter der Alterswohnungen per Ende Januar 2027 ausziehen. Danach bleibt das Alterszentrum für rund zwei Jahre geschlossen. Über diese Pläne informierte die Stiftung Mitte Januar.
Für viele Bewohnende und Angehörige kam diese Information überraschend. Es gab Kritik an den Plänen, vor allem aber an der Art und Weise, wie die Stiftung Lebensart darüber kommuniziert hatte. Deshalb lud die Stiftung ihre Bewohnenden zu zwei weiteren Informationsanlässen ein. Cedric Marville, Leiter Kommunikation der Stiftung Lebensart, erklärt, man habe die Bewohnenden damit "ins kalte Wasser geworfen", das sei nicht gut gewesen. "Darum war es uns ein Anliegen, an diesen beiden Informationsanlässen vor allem auch offene Fragen beantworten zu können. Diese konnten uns die Bewohnenden und deren Angehörige im Voraus einreichen."
An den Informationsanlässen beantwortete die Stiftung diese Fragen. Zudem habe man sich nochmals für die Art der Kommunikation entschuldigt, so Cedric Marville. "Wir versuchten, Klarheit zu schaffen. Es war unser Anspruch, uns nicht zu rechtfertigen, sondern zu schauen, ob wir alle Fragen beantworten können und wie wir die Mieterinnen und Mieter in dieser schwierigen Situation unterstützen können."
Die Tochter einer Bewohnerin zeigt sich damit jedoch nicht zufrieden. Sie schreibt neo1, dass zwar die Pläne grundsätzlich klar seien, bei den Bewohnenden aber weiterhin viele Fragen offenblieben. Fragen, die an den Anlässen aufgekommen seien und nicht im Voraus eingereicht worden seien, hätten die Verantwortlichen nicht beantworten wollen, schreibt sie.
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