Das Alterszentrum in Konolfingen wird abgerissen und neu gebaut. (Bild: neo1, Céline Remund)
Werbung
Konolfingen gründet Arbeitsgruppe für Bewohnende des Alterszentrum Kiesenmatte
Im Januar dieses Jahres hat die Stiftung Lebensart gemeldet, dass das Wohn- und Altersheim in Konolfingen abgerissen wird. Ein Neubau ist geplant. Die Information der Bewohnerinnen und Bewohner hat für Gesprächsstoff gesorgt, wie neo1 berichtet hat. Nun schaltet sich die Gemeinde Konolfingen ein.
Bis anhin hat sich die Gemeinde Konolfingen herausgenommen. Die Stiftung Lebensart könne als private Institution selbst entscheiden. Die Gemeinde könne nicht hineinreden. Jetzt will Konolfingen den betroffenen Bewohnerinnen und Bewohnern der Kiesenmatte möglichst gut helfen. Der Gemeinderat habe darum entschieden, eine Arbeitsgruppe zu bilden, heisst es in einer Mitteilung der Gemeinde. Gemeindepräsident Jonas Rohrer sagt: "Wir haben überlegt, ob wir eine ständige oder nichtständige Kommission oder eine Arbeitsgruppe einsetzen wollen. Wir sind zu dem Schluss gekommen, dass eine Arbeitsgruppe am zielführendsten ist." Die Arbeitsgruppe soll eine Analyse durchführen und dem Gemeinderat anschliessend einen Bericht über die Bedürfnisse der Bewohnerinnen und Bewohner der Kiesenmatte vorlegen.
"In der Arbeitsgruppe ist der Altersbeauftragte der Gemeinde. Wir werden auch mit der Stiftung Lebensart und der Standortleitung zusammenarbeiten. Dazu sollen auch Angehörige der Bewohnerinnen und Bewohner Teil der Gruppe sein", so Rohrer. So dass die Arbeitsgruppe möglichst breit abgestützt ist. Die Arbeitsgruppe soll den Bewohnerinnen und Bewohnern vor allem in der Übergangszeit für den Wechsel nach Bärau helfen. Während der Bauzeit ziehen die Leute vorübergehend dorthin. Ziel ist es, dass die Bewohnerinnen und Bewohner der Kiesenmatte den Bezug zu Konolfingen nicht verlieren. Wenn die Kiesenmatte in Konolfingen fertig umgebaut ist, soll sich die Arbeitsgruppe wieder auflösen.
Werbung
