Die Steuerzahlenden von Herzogenbuchsee sollen tiefer ins Portemonnaie greifen. (Bild: Keystone/Gaetan Bally)
Werbung
Volk entscheidet in Herzogenbuchsee erneut über Steuererhöhung
Der Gemeinderat von Herzogenbuchsee unternimmt einen neuen Anlauf für eine Steuererhöhung. Bei der Budget-Abstimmung vom 30. November entscheidet das Volk über eine Anhebung des Steuerfusses um einen Zehntel, wie die Gemeinde am Freitag mitteilte.
2022 und 2024 hat das Volk Steuererhöhungen abgelehnt. Beim Budget 2026 hat der Gemeinderat zwar nach eigenen Angaben rund 700’000 Franken eingespart. Unter anderem durch tiefere Ausgaben beim Personal- und Sachaufwand. "Wir haben die Signale aus der Bevölkerung ernst genommen. Mehrfach wurde gesagt, dass wir den Sparwillen zeigen müssen. Wir haben uns Mühe gegeben und Einsparungen eingeplant", erklärt Gemeindepräsidentin Livia Stauer im Gespräch mit neo1. Das allein reiche aber nicht aus, um den Haushalt langfristig auszugleichen.
Deshalb beantragt der Gemeinderat nun einen Steuerfuss von 1,75 Einheiten. Der zusätzliche Fiskalertrag von knapp zwei Millionen Franken soll helfen, das strukturelle Defizit abzubauen und die Selbstfinanzierung zu verbessern. Stimmt das Volk zu, ist das Budget mit einem kleinen Gewinn von 11'000 Franken unter Dach und Fach. (neo1/sda)
Werbung
