Die Altache soll revitalisiert werden. (Bild: Präsentation Infoveranstaltung)
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Verständnis und Fragen zu Mehrkosten bei Altache-Renaturierung
Statt 10,3 Millionen Franken neu 17,5 Millionen Franken. Das Revitalisierungsprojekt Altache wird deutlich teurer als ursprünglich gedacht. An einer Infoveranstaltung diese Woche setzten die Verantwortlichen die Bevölkerung ins Bild.
Mit dem "Generationenprojekt" wollen die drei Gemeinden Bleienbach, Thörigen und Bettenhausen die Altache revitalisieren. Unter anderem soll die Biberproblematik entschärft und der Hochwasserschutz verbessert werden. Die erheblichen Mehrkosten hätten verschiedene Gründe, so Andreas Moser, Gemeindepräsident von Bleienbach:
- Im Rahmen des Vorprojekts wurde keine Vorprüfung durch die Fachstellen von Bund und Kanton vorgenommen, beziehungsweise die NGO kaum beigezogen.
- Die Planer-Ausschreibung hätte wohl konkreter sein können.
- Der Umweltverträglichkeitsbericht wird umfangreicher und war nicht im Kostenvoranschlag enthalten.
- Koordination mit Gesamtmelioration und Kanton wird umfangreicher.
- Diverse Projekterweiterungen.
Verständnis bei den Anwesenden
An der Infoveranstaltung stiess Moser bei den rund 70 Anwesenden auf Verständnis, wie er erklärt. "Die Anwesenden waren froh um die Informationen." Fragen seien unter anderem dazu gekommen, was die Revitalisierung der Altache schlussendlich koste - und welcher Anteil davon für die Gemeinden übrig bleibt.
Mit den Beiträgen von Bund und Kanton sowie weiteren Unterstützern des Projekts liege der Restbetrag für die Gemeinden bei insgesamt 2-3 Millionen Franken, sagt Andreas Moser. Dabei sei es entscheidend, diese Restkosten möglichst auf ein Minimum zu bringen.
Über diese Kredite entscheidet die Bevölkerung aber erst zu einem späteren Zeitpunkt. Zunächst sind im Dezember an den Gemeindeversammlungen Nachkredite für die Planung traktandiert. Dabei geht es um insgesamt 180'000 Franken.
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