Die Altache soll revitalisiert werden. (Symbolbild: Pixabay/Henning Westerkamp)
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Renaturierung der Altache wird deutlich teurer
Im Dezember 2022 haben die drei Gemeinden Bleienbach, Thörigen und Bettenhausen einen Planungskredit von 610'000 Franken für das Revitalisierungsprojekt Altache beschlossen. Nun zeigt sich: Die Planung kommt voraussichtlich doppelt so teuer.
Die aktuelle Endkostenprognose zeige, dass erhebliche Mehrkosten die Projektierung verteuern, heisst es auf der Einladung zu einer Infoveranstaltung. Die Verantwortlichen gehen aktuell von Planungskosten von rund 1,25 Millionen Franken aus.
Die Mehrkosten haben verschiedene Gründe. Genannt werden unter anderem folgende: Abwicklung eines Wasserbauplanverfahrens statt der vorgesehenen Wasserbaubewilligung, Erarbeitung eines Umweltverträglichkeitsberichtes, zusätzliche Abklärungen zu Wasserscheide und Perimeter im Oberlauf, oder auch generell notwendige Zusatzleistungen der Planungsbüros.
Planung unterschätzt
Sie haben die Planung unterschätzt, gibt Andreas Moser, Gemeindepräsident von Bleienbach und Projektleiter von Seite Gemeinden, zu. "Aber es ist ein Projekt über drei Gemeinden und es ist über fünf Kilometer lang. In den Gesprächen haben wir gemerkt, dass es auch für die Fachkräfte und die Vertretenden des Kantons nicht ein 0815 Projekt", gibt Moser zu bedenken.
Die drei Gemeinden wollen die Bevölkerung am 18. November an einer Informationsveranstaltung über die Mehrkosten ins Bild setzen. Im Dezember gelangen dann die nötigen Nachkredite an den Gemeindeversammlungen zur Abstimmung. Dabei handelt es sich insgesamt um 580'000 Franken. Ein Beitrag von 400'000 Franken wurde vom Kanton Bern aus dem Renaturierungsfonds in Aussicht gestellt. 60'000 Franken liegen in der Kompetenz der Gemeinderäte.
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