Es braucht immer wie mehr Bewässerungssysteme. (Bild: pixabay / Joseph Fulgham)
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Trockenheit setzt der Landwirtschaft zu
Die anhaltende Trockenheit macht den Bäuerinnen und Bauern in der Region zunehmend zu schaffen. Vor allem Kulturen wie Kartoffeln leiden unter dem Wassermangel – viele Betriebe investieren deshalb in moderne Bewässerungssysteme.
Wir befinden uns nicht nur in der zweiten Hitzewelle dieses Jahres – bisher war das Jahr auch sehr trocken. Über mehrere Tage hinweg hat es kaum einmal geregnet.
Die Trockenheit bereitet vor allem den Bäuerinnen und Bauern Sorgen. Der Vizepräsident von Landwirtschaft Emmental und Landwirt aus Bätterkinden, David Aebi, sagt auf Anfrage, besonders Kulturen und Pflanzen litten unter dem fehlenden Wasser. Zum Beispiel die Kartoffeln. "Die Kartoffel hat keine tiefen Wurzeln und braucht das Wasser im Moment damit schöne grosse Knollen wachsen."
Anders gesagt: Die Kartoffeln erhalten im Moment zu wenig Wasser, wachsen nicht genügend und entsprechend fällt die Ernte im Herbst kleiner aus.
Die Bäuerinnen und Bauern müssen deshalb bewässern. David Aebi spricht von unumgänglich: "Es haben sich mehr Bewässerungen etabliert. Vor allem die Gemüsebauern sind immer mehr auf Bewässerungen angewiesen."
Die Bewässerung habe in den letzten Jahren immer mehr zugenommen. Das Wetter werde trockener, heisser und extremer. Die Landwirtschaft müsse sich anpassen, betont David Aebi. Viele Betriebe setzten bereits heute auf innovative und moderne Bewässerungslösungen – etwa auf intelligente Steuerungen, die nur so viel Wasser ausbringen, wie die Pflanzen tatsächlich benötigen.
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