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Schloss Aarwangen: Wechsel im Stiftungsrat - Marcel Cavin bleibt als Ehrenpräsident

Die Stiftung Schloss Aarwangen richtet sich personell neu aus: Nach der Eröffnung im Mai übergibt Gründungspräsident Marcel Cavin das Präsidium an Roy Freudiger - und bleibt als Ehrenpräsident Teil des Stiftungsrates. Mit dem Rücktritt weiterer Mitglieder und der Wahl von Yvonne Wüthrich wird die Arbeit im Stiftungsrat neu aufgestellt.

Nach langem Engagement übergibt Marcel Cavin, Präsident und Stiftungsgründer, die Leitung an Roy Freudiger. "Mit Roy Freudiger übernimmt ein Jurist das Präsidium, welcher die Stiftung seit ihren Anfängen begleitet. Er stand uns zur Seite bei den Verhandlungen mit dem Kanton Bern", sagt Kurt Bläuenstein vom Stiftungsrat zu neo1.

Marcel Cavin bleibt dem Stiftungsrat als Mitglied erhalten und wird auch als Zeichen des Dankes, Ehrenpräsident. "Es ist einfach sein Schloss. Das war klar, dass wir dies so machen", sagt Bläuenstein.

Mit Simon Kuert, Peter Regenass und Markus Bösiger gehen drei Stiftungsgründer in den Ruhestand. Ebenfalls demissioniert hat der alt Regierungsrat Hans-Jürg Käser, der in den letzten zweienhalb Jahren das Bauprojekt bis zur Eröffnung begleitet hat.
Neu in den Stiftungsrat wurde Yvonne Wüthrich gewählt. Die Langenthalerin begleitet das Bauprojekt seit drei Jahren insbesondere im Bereich Fundraising.

Bauprojekt finanziell fast gesichert - Betrieb bleibt herausfordernd

Bezügliche der Finanzierung des Bauprojekts kann die Stiftung Schloss Aarwangen einen Erfolg melden: Die vorausgesagten Baukosten von 8.9 Millionen Franken wurden eingehalten und die Finanzierung ist schon fast geschafft. Es fehlt noch ein Restbetrag von 150'000 Franken. "Wir sind mit regionalen Firmen dran, den Betrag noch zu erhalten", erklärt Kurt Bläuenstein.

Der Betrieb sei gut angelaufen, aber auch hier ist die Finanzierung nicht einfach. Das breite Angebot sei im Betrieb kostenintensiv. Die Stiftung sei daher auch weiter auf Geld der öffentlichen Hand angewiesen, bestätigt der für die Finanzen zuständige Kurt Bläuenstein.

Suche nach neuer Geschäftsleitung

Dazu ist die Stiftung nach wie vor auf der Suche nach einer neuen Geschäftsleitung. "Diese sollte stark sein im betriebswirtschaftlichen und weniger aus dem künstlerischen Bereich kommen", erklärt Kurt Bläuenstein. Sie hätten viele Bewerbungen und hätten schon erste Gespräche gehabt. Die Bewerbungsfrist läuft noch bis am 10. Oktober.

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