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Schloss Aarwangen: Baukosten im Griff, guter Start und Abgang der Betriebsleitung

Anfang Mai hat das Schloss Aarwangen nach der umfassenden Sanierung seine Tore wieder geöffnet. Nun meldet der Stiftungsrat, die budgetierten Kosten hätten eingehalten werden können. Auch bei den Anlässen sei der Betrieb gut gestartet, dafür muss der Stiftungsrat auf die Suche nach einer neuen Betriebsleitung.

Es sei eine Punktlandung, sagt der Stiftungsrat Kurt Bläuenstein auf Anfrage von neo1. Die Baukosten konnten eingehalten werden. Noch Anfang Jahr hätten zwar bei der Finanzierung noch rund 300'000 Franken gefehlt, doch diese hätten nun mittels Sponsoring noch reingeholt werden können. Handwerksbetriebe und vor allem das involvierte Architekturbüro hätten ihre Leistungen teilweise als Sponsoring angeboten. Da seien sie sehr dankbar. Auch der Betrieb im Schloss sei gut angelaufen, schreibt der Stiftungsrat in einer Mitteilung. Im Mai und Juni habe es schon sehr viele Anfragen für Anlässe gegeben, das sei erfreulich. Und auch für den Herbst sehe es sehr gut aus, sagt Bläuenstein weiter. Zulegen dürften hingegen noch die Besuchendenzahlen in den Ausstellungen. 

Eine Herausforderung hat der Stiftungsrat nun noch zu meistern. Nach knapp einem Jahr verlässt die Betriebsleiterin Anna Fintelmann das Schloss schon wieder. "Wir haben uns gemeinsam auf diesen Schritt geeinigt", erklärt Bläuenstein. Anna Fintelmann bringe viel Wissen und Erfahrung im Bereich Kultur und Fundrising mit. Aktuell sei aber vor allem eine Leitung mit betriebswirtschaftlichen und Marketingkenntnissen gefragt. Deshalb brauche es eine neue Ausrichtung in der Leitung. Die Verantwortlichen hoffen nun, dass sie bis Ende Jahr eine langfristige Nachfolgelösung finden. Bis dahin übernimmt das bisherige Geschäftsleitungstrio - Angela Kölliker, Yvonne Wüthrich und Carolin Scherrer - die Betriebsleitung des Schlosses.

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