Symbolbild (Bild: zVg Keystone sda)
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Petition gegen Windpark in Kirchlindach eingereicht
Eine von 1'619 Menschen unterzeichnete Petition gegen den Bau eines Windparks in Kirchlindach ist am Freitag eingereicht worden. Die dahinterstehende Bürgerbewegung will nicht zulassen, dass der Lindechwald und der Frienisberg für Symbolpolitik verwüstet und missbraucht werden.
Die Bürgerbewegung Gegenwind Frienisberg überreichte die Petition dem Gemeindepräsidenten von Kirchlindach, Adrian Müller. "Über 1'600 Leute aus der Gemeinde Kirchlindach, aber auch aus der Umgebung haben unterschrieben. Es hat uns extrem gefreut, dass die Unterstützung aus dem ganzen Grossraum Bern kommt", so Jonathan Zbinden, der Initiant der Gruppe Gegenwind Frienisberg. Der Gemeinderat habe jetzt noch die Möglichkeit, die Notbremse zu ziehen und die weitere Planung zu stoppen, teilte die Bewegung mit. Ein Bau der Anlage würde eine massive Zerstörung des Waldes und eine Verunstaltung der Landschaft bedeuten. Es sei zudem mit einem grossen Wertverlust bei den Immobilien im Umkreis von Meikirch über Kirchlindach bis Münchenbuchsee zu rechnen, hiess es weiter. Ausserdem komme es zu möglichen gesundheitlichen Folgen durch Lärm, Bodenverschmutzung durch Abrieb und einer massiven Beeinträchtigung der Tierwelt.
Für Gemeindepräsident Adrian Müller ist der Zeitpunkt für die Petition der falsche. "Die Gemeinde wartet im Moment auf die Ergebnisse der Windmessungen und der Umweltverträglichkeitsprüfung. Wenn es beispielsweise zu wenig Wind gibt, hat sich das Projekt bereits erledigt."
Im Lindechwald-Kohlholz in Kirchlindach sollen insgesamt fünf Windräder mit einer Höhe von je 200 Metern und Rotordurchmessern von 140 Metern gebaut werden, so Gegenwind Frienisberg. Seit Bekanntwerden des Projekts Ende Oktober 2024 gibt es Widerstand gegen den geplanten Windpark. (neo1 / sda)
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