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Die strengste Zeit bei der Post

Ab Mitte November fängt in der Paketlogistik die Hochsaison an. Spätestens ab da sind die Logistikzentren vieler Onlinehändler aber auch der Post ausgelastet. Wir wollen den Weg eines Päcklis im Festverkehr kennenlernen und schauen zum Beispiel hinter die Kulissen des grössten Paketzentrums der Post in Härkingen. 

Bestellt wird oft online, bei Onlinehändlern wie Digitec Galaxus beispielsweise. In ihren Logistikzentren arbeiten dann bedeutend mehr Leute. «Im Warenlager Wohlen sind es rund 200 Mitarbeitende mehr, also dann rund 1’600 Leute», sagt Mediensprecher Manuel Wenk.
Für die Blackfriday Deals eingekauft wird bei Digitec schon früh im Jahr. «Ab März, April sind unser Einkäufer:innen drann mit den Herstellern gute Einkaufskonditionen auszuhandeln».

Viel los im Paketzentrum...

Am vermutlich stärksten Tag des Jahres werfen wir einen Blick ins Paketzentrum Härkingen. Der Dienstag nach Blackfriday bringt einiges an Ware. «Durchschnittlich sortieren wir am Tag bis zu 300'000 Pakete. Heute könnten es gut 50% mehr, also 450'000 werden», sagt der stellvertretende Leiter Beat Lindegger bei unserem Besuch. In der Sortierhalle wo die grossen Sortiermaschinen rattern ist einiges los. Auch die Post stellt in Härkingen bis zu 200 Mitarbeitende mehr an als gewöhnlich, so Lindegger. «Zudem arbeiten wir ab Mitte November bis am 23. Dezember in einem Dreischichtbetrieb an den Werktagen. Während 23 Stunden wird sortiert. Die eine Stunde die bleibt nützen wir für Wartungsarbeiten».

...und in den Zustellstellen

Wie in einem Bienenstock geht es zu und her in der Zustellstelle Burgdorf. Mitarbeitende der Post beladen am frühen Morgen ihre Zustellfahrzeuge mit Paketen, die in Härkingen sortiert wurden. Mit Ardian Fankhauser sind wir auf Tour. «Beim Einladen scannen wir die Pakete. Unser System sagt uns dann, wo im Fahrzeug es hinkommt. Wir sagen dem Stock. Ein Stock ist ein bestimmter Bereich der Zustelltour, ein Quartier oder eine Region». So muss nicht mehr jede Adresse angeschaut werden beim Einladen. Auch draussen ist es eine Hilfe sagt Ardian: «Die Route wird jeden Tag neu berechnet. Wir sehen auf unseren Arbeitshandys, welches Paket als nächstes drann ist». Als Herausforderung sieht er die vielen Pakete im Festverkehr nicht wirklich. Der Verkehr sei da mehr ein Faktor.

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