Das Paketzentrum am Rekordtag 02. Dezember (Bild: neo1 / Céline Remund)
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Post verteilt 23 Millionen Pakete von Black Friday bis Weihnachten
In der Hochsaison zwischen Black Friday und Weihnachten hat die Post 23 Millionen Pakete zugestellt. Der Vorjahresrekord wurde damit um 3,1 Prozent überschritten, wie die Post am Montag mitteilte.
Mit 1,3 Millionen verarbeiteten Paketen markierte dabei der 2. Dezember den Spitzentag. Doch auch nach der intensiven Vorweihnachtszeit rechne die Post mittel- und langfristig mit einer Paketzunahme, heisst es in der Medienmitteilung. "Wir sind auf eine gute Planung angewiesen. Bereits im Sommer schauen wir mit unseren Grosskunden, wie viel Pakete das anfallen könnten. So können wir genug Personal einplanen und die Hochsaison meistern", sagt Silvana Grellmann, Mediensprecherin der Post zu neo1.
Um dem Paketaufkommen gerecht zu werden, baut die Post im nächsten Jahr ein zusätzliches Paketzentrum in Frauenfeld. Das soll Ende 2029 in Betrieb genommen werden. Ausserdem wird im Logistikzentrum Urdorf ZH eine neue Paketsortiermaschine eingebaut, die vor Weihnachten 2026 erstmals zum Einsatz kommen soll.
Briefverkehr ist rückläufig
Über die Festtage wurden auch mehr Briefe versendet. Allgemein ist der Briefverkehr aber rückläufig. "Insgesamt haben wir bei den Briefen einen Rückgang von rund fünf Prozent pro Jahr", erklärt Silvana Grellmann, Mediensprecherin der Post. Die Post will aber am Briefverkehr festhalten. "Wir sind überzeugt, dass Briefe auch in Zukunft wichtig sind." Solange es in der Bevölkerung ein Bedürfnis nach Briefen gibt, wolle die Post diesen Service auch anbieten. Es sei aber auch klar, dass die Zukunft eine Mischung aus physischen und digitalen Briefen sei, so Grellmann weiter. (neo1/sda)
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