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Ab heute wird in Ostermundigen die Corona-Päckliflut sortiert

Seit heute laufen im neuen regionalen Paketzentrum in Ostermundigen die Förderbänder. Das Zentrum ist das zweite von insgesamt vier neuen regionalen Paketzentren der Schweizerischen Post. Priority-Pakete aus Bern und dem Berner Oberland werden nun direkt in Ostermundigen sortiert. Dies entlastet angesichts des anhaltenden Paket-Booms das bestehende Zentrum im solothurnischen Härkingen. Angesichts der Paketflut in Zeiten des Covid-19-Virus haben die lokalen Paketzusteller alle Hände voll zu tun und sind zum Teil mit massiv mehr Mitarbeitenden unterwegs.

Im Industriegebiet von Ostermundigen, in bereits bestehenden Hallen, hat die Schweizerische Post heute das schweizweit zweite regionale Paketzentrum in Betrieb genommen. Das erste regionale Paketzentrum wurde im Oktober 2019 in Cadenazzo im Kanton Tessin ans Netz angeschlossen. Zwei weitere Zentren entstehen in Vétroz im Wallis und im bündnerischen Untervaz. Insgesamt investiert die Post bis Ende 2020 über 190 Millionen Franken in die vier neuen regionalen Paketzentren. "Der Start in Ostermundigen ist für die Post ein weiterer Meilenstein in der Paketverarbeitung", freut sich Dieter Bambauer, Leiter PostLogistics und Mitglied der Konzernleitung Post.

Kürzere Wege
Die Post antwortet mit den neuen Paketzentren auf das starke Wachstum bei den Paketmengen sowie auf die steigende Nachfrage der Kunden, Sendungen so rasch wie möglich zu erhalten. «Mit der Investition von rund 8 Millionen Franken in die neue Sortierinfrastruktur in Ostermundigen machen wir einen wichtigen Schritt, um die Paketverarbeitung fit für die Zukunft zu machen», sagt Dieter Bambauer. «Durch die direkten Anschlüsse an das bestehende Verkehrsnetz und die Verarbeitung der Pakete in der Region verbessern wir unsere Logistikprozesse deutlich», erklärt er. Heisst, die Pakete machen einen kürzeren Weg und sind so schneller bei den Kunden. Neu werden die Priority-Pakete für die Region Bern und fürs Berner Oberland in Ostermundigen verarbeitet, der bisherige Weg nach Härkingen entfällt.

5000 Pakete pro Stunde
Mit der neuen Sortieranlage in Ostermundigen wird der Standort zu einem regionalen Paketzentrum. Die Post nutzt das Gebäude als Mieterin. Am neuen Standort arbeiten 50 Mitarbeitende – ein Grossteil von ihnen rekrutierte die Post neu. Dass die Post damit in Ostermundigen neue Arbeitsplätze schafft, freut auch Thomas Iten, Gemeindepräsident von Ostermundigen: "Die Post ist ein wichtiger Arbeitgeber in unserer Gemeinde. Damit trägt die Post dazu bei, Ostermundigen als Wohn- und Arbeitsort attraktiv zu halten". Mit dem Paketzentrum Ostermundigen und seiner maximalen Sortierkapazität von 5000 Paketen pro Stunde erhöht die Post ihre gesamte Sortierkapazität.

Mitarbeitende arbeiten momentan unter Hochdruck
Die Weihnachts-Päcklimenge sei angesichts der momentanen Menge ein Klacks, so die Paketzusteller gegenüber neo1. Sie seien zur Zeit zum Teil mit fünf statt nur einem Briefträger auf der gleichen Route unterwegs, um die anfallende Menge bearbeiten und verteilen zu können.
(pd/neo1)

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