Klare Sache bei der Schlussabstimmung: 37 Ja- zu 1 Nein-Stimmen. (Bild: neo1 / Jonas Wüthrich)
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Nach Biwak-Schliessung: Burgdorfer Stadtrat will suchtmedizinische Versorgung sichern
In Burgdorf soll es nach der Schliessung des Biwaks keine Versorgungslücke für suchtkranke Menschen geben. Der Stadtrat hat einen entsprechenden politischen Vorstoss angenommen. Der Gemeinderat prüft nun Nachfolgelösungen.
Im November hat der Verein Behandlungszentren für Suchtmedizin, kurz BZS, mitgeteilt, dass der Standort in Burgdorf im Frühling schliesst. Aktuell betreuen Fachpersonen im Zentrum Biwak heroinabhängige Menschen und versorgen sie mit Ersatzmedikamenten oder bieten Beratungen an. Ende März ist damit Schluss. Grund für die Schliessung ist der Fachkräftemangel.
Die Schliessung des Biwak in Burgdorf war am Montagabend Thema im Burgdorfer Stadtrat. Ein Postulat der SP, der Grünen und der EVP verlangt, dass es aufgrund dieser Schliessung keine Versorgungslücke für suchtkranke Menschen in Burgdorf geben darf. Der Gemeinderat soll prüfen, welche möglichen neuen Lösungen es gibt. Der zuständige Gemeinderat Elias Maier erklärt, dass dies auch ein Anliegen des Gemeinderats sei. "Wir haben bereits Gespräche mit entsprechenden Partnern geführt, auch mit dem Kanton Bern. Der Kanton und die Gemeinden haben eine Verantwortung, die wahrgenommen werden muss. Wir möchten eine Lösung finden."
Auch das BZS selbst habe Gespräche mit seinen Klientinnen und Klienten geführt und nach Lösungen gesucht. "Das ist uns sehr wichtig. Die Klientinnen und Klienten haben beispielsweise dasselbe Angebot, das es im Biwak gibt, auch in Bern und in Biel", so Elias Maier.
Der Stadtrat hat das entsprechende Postulat ohne grosse Diskussion deutlich angenommen. Damit unterstreicht der Stadtrat auch den Willen des Gemeinderats, eine Nachfolgelösung für das Biwak zu finden, sagt Elias Maier. In den nächsten Wochen sollen weitere Gespräche mit dem Kanton und dem BZS stattfinden, um herauszufinden, welche Massnahmen und Lösungen möglich sind.
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