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| Politik | Abstimmungen

Münsingen: Gemeindehaus-Nachkredit geht zurück in den Gemeinderat

Es ist ein deutlich höherer Betrag, der auf die Gemeinde Münsingen zukommen würde: Statt der ursprünglich vorgesehenen 19 Millionen Franken soll das geplante neue Gemeindehaus neu rund 25 Millionen kosten. Grund für die Mehrkosten sind laut Gemeinderat unter anderem Teuerung, eine höhere Mehrwertsteuer und auch Projektanpassungen. neo1 hat darüber berichtet.

Am Dienstagabend war der Nachkredit Thema im Parlament und dieses hat das Geschäft zurückgewiesen. Der geforderte Zusatzkredit war der Münsinger Politik zu ungenau. Das Parlament verlangte einstimmig genauere Zahlen vom Gemeinderat. Die zuständige Gemeinderätin Stefanie Feller erklärt auf Anfrage: "Wir reichen wie geplant das Baugesuch ein. Dazu machen wir einen gewissen Anteil an Submissionen bevor der Kredit dem Parlament nochmals vorgelegt wird. Damit wollen wir sicherstellen, dass das Parlament genauere Kosten aufgezeigt bekommt und sich darauf verlassen kann, dass es danach nicht weitere Kredite braucht." Für den Gemeinderat war der Auftrag wichtig, ergänzt Feller. Durch die Rückweisung des Nachkredits gibt es allerdings auch Verzögerungen von etwa einem halben Jahr. "Dies weil wir nun die Ausschreibungen machen und die Ergebnisse abwarten müssen. Bis das Parlament den Nachkredit angeschaut und beschlossen hat, müssen wir mit der Vergabe der Aufträge noch zuwarten." Stand jetzt soll der detailiertere Nachkredit nächsten Frühling oder Sommer ins Münsinger Parlament kommen. Weil es sich nicht um eine Ablehnung, sondern lediglich um eine Verschiebung handelt, blickt Stefanie Feller vom Gemeinderat der weiteren Entwicklung positiv entgegen.

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