So soll die neue Energiezentrale einst aussehen (Bild: zVg InfraWerke Münsingen)
Werbung
Münsingen: Änderungen bei der neuen Energiezentrale
Im Mai dieses Jahres hat Münsingen damit begonnen, die neue Energiezentrale auf dem Areal der Abwasserreinigungsanlage ARA zu bauen. Nun gibt es Änderungen am Bauprojekt.
An dem Projekt sind die Gemeinde Münsingen, die InfraWerke Münsingen und die ARA Münsingen beteiligt. Die neue Energiezentrale auf dem Gelände der ARA soll zwei bisherige Wärmezentralen in der Gemeinde ersetzen. neo1 hat berichtet.Jetzt gibt es aber Änderungen am Projekt. "Es handelt sich größtenteils um kleinere Dinge, die bei der Umsetzung jetzt so nicht funktionieren wie geplant”, erklärt Gemeindepräsidentin Stefanie Feller. „Es gibt beispielsweise zwei Schornsteine statt nur eines oder die Gebäudehöhe wird um 20 Zentimeter erhöht, weil der Grundwasserspiegel höher ist."
Das sind einige Beispiele für kleinere Änderungen. Eine grössere Änderung gibt es aber schon, sagt Stefanie Feller. "Das betrifft die Leitungsführung der Spülbohrung. Dort, wo die Leitungen neu in die Zentrale gezogen werden, wurde festgestellt, dass nur eine statt zwei Etappen nötig sind. Das ist für uns von Vorteil. Wir benötigen weniger Infrastruktur und müssen weniger in die Natur eingreifen."
Die Änderungen an der neuen Energiezentrale Münsingen haben keinen Einfluss auf den Zeitplan oder die Kosten. Ab der Heizsaison 2027/2028 soll die neue Zentrale Wärme liefern.
Werbung
