Die Verantwortlichen beim Spatenstich auf dem ARA-Gelände (Bild: neo1/Jasmin Wüthrich)
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Münsingen: Spatenstich für die neue Energiezentrale
Der Bau der neuen Energiezentrale in Münsingen hat begonnen. Am Dienstag haben die Verantwortlichen der Gemeinde Münsingen, der InfraWerke Münsingen und der Abwasserreinigungsanlage ARA Münsingen den ersten Spatenstich dazu gemacht. Die neue Energiezentrale auf dem Gelände der ARA soll zwei bisherige Wärmezentralen ersetzen.
Für Münsingen sei dieses Projekt wichtig, sagt die Gemeindepräsidentin Stefanie Feller. "Die neue Zentrale hat eine grosse Bedeutung. Nicht nur weil die bisherigen Zentralen ersetzt werden, sondern vor allem weil unsere Wärmeverbunde erneuerbar werden. Heute werden unsere Blockheizkraftwerke mit Gas betrieben. Wir sind somit noch von fossilen Brennstoffen abhängig. Mit der neuen Zentrale wird das nicht mehr so sein."
Dass die neue Energiezentrale neben der ARA steht, ist kein Zufall. Die InfraWerke wollen das gereinigte Abwasser der ARA als Wärmequelle nutzen. So soll die Energiezentrale in Zukunft mindestens 95 Prozent der Wärme mit erneuerbarer Energie produzieren. "In den Spitzenzeiten des Heizens müssen wir aktuell noch auf fossile Brennstoffe ausweichen. Das sind die fünf Prozent die noch fehlen", erklärt Urs Wälchli, Geschäftsführer der InfraWerke Münsingen. Ab 2050 soll die Wärme jedoch vollständig aus erneuerbaren Energien gewonnen werden.
Die neue Zentrale soll ab der Heizsaison 2027/2028 Wärme liefern.
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