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In Münsingen soll ein neues Energiezentrum entstehen

Da die Heizungsanlage des Psychiatriezentrums Münsingen PZM bereits sehr alt ist, hat das PZM die InfraWerke Münsingen angefragt, ob sich die Klinik an den Wärmeverbund Nord der Gemeinde anschliessen könnte. Die Leistung des Energiezentrums des Wärmeverbunds Nord reicht jedoch nicht aus, um auch das PZM zu versorgen, heisst es in einer Mitteilung. Da auch diese Anlage aufgrund ihres Alters ersetzt werden muss, ist nun ein neues Energiezentrum auf dem Gelände der Abwasserreinigungsanlage ARA in Münsingen geplant.

Jakob Hasler, Projektleiter für Wärme- und Wasserprojekte bei den InfraWerke Münsingen, erklärt: "Wir werden neu das geklärte Wasser der ARA gebrauchen und diesem Wärme entziehen. Deshalb war es naheliegend, dass wir die neue Anlage auf dem Geländer der ARA bauen." Weiter sei auf dem Geländer auch ausreichend Platz vorhanden, so Hasler.


Das Ziel des neuen Energiezentrums ist, dass mindestens 95 % der Wärmeproduktion aus erneuerbarer Energie stammt. Dieses Ziel werde auch erreicht, so Jakob Hasler weiter: "Im Prinzip ist jede Wärmequelle Wasser. Zum einen das geklärte Wasser aus der ARA, zum anderen wird Wasser aus einem bestehenden und einem neuen Brunnen genutzt.  So können wir genügend Wärme produzieren um den Wärmeverbund Nord und das PZM zu versorgen." Ein kleiner Teil fossiler Wärme wird trotzdem benötigt, zum Beispiel wenn die Anlage auf Hochtouren läuft.


Ab der Heizsaison 2027/2028 soll das neue Energiezentrum voraussichtlich Wärme liefern.

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