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| Bildung | Gesellschaft

Maskenpflicht bei den Kleinen kaum ein Thema

Seit einer Woche müssen auch die kleinsten Schülerinnen und Schüler Masken tragen im Kanton Bern. Fazit: Das Problem ist so gross wie die Kinder klein sind.

Seit dem Schulstart nach den Weihnachtsferien müssen im Kanton Bern auch die kleinsten Schüler:innen von der 1. bis zur 4. Klasse neu im Unterricht eine Maske tragen. Eine Umfrage bei drei Schulen zeigt: Die meisten managen die Sache gut und machen gut mit. Es habe geholfen, dass schon früh klar war, dass diese Massnahme neu gelten würde. So hätten die Eltern ihre Kinder vorbereiten können, sagt Rolf Ogi, Gesamtschulleiter an der Primarstufe Oberdiessbach: "Es ist so, dass das recht fliessend vor sich ging. Ich spürte von den Eltern, dass sie das ernst nahmen und ihre Kinder vorbereiteten. Es ging alles schnell mit der Info und in den allermeisten Fällen ging dies reibungslos."

Einzelne Eltern und auch Kinder hatten Mühe mit der Massnahme. Da habe man aber das Gespräch gesucht und in jedem Fall eine Lösung gefunden. Dies bestätigt auch Katrin Kurtogullari, Leiterin Volksschule in Burgdorf. Weil die Unterstufen-Kinder nicht die ersten gewesen seien mit der Maskenpflicht, war es für sie auch keine grosse Sache mehr, sagt Markus Brandenberger, Gesamtschulleiter von Langnau.

"Wir hatten schon Erfahrung auf der Stufe der 5. bis zur 9. Klasse. Ich sehe das Problem schon und ich sage auch nicht, dass es kein Problem ist. Aber es ist nicht ein so grosses Problem, dass es im Zentrum stehen sollte. Der Mensch oder die Kinder sind auch immer anpassungsfähig und das gilt auch hier. Man stellt sich darauf ein, dann ist es so und die allermeisten machen dann das Beste daraus."

Die Anpassungsfähigkeit der Schüler:innen bestätigt und bewundert auch Rolf Ogi. "Die Kleinen haben das tiptop gemacht."

Einzig dass man das Gesicht und die Mimik nicht mehr richtig sehe, sei unschön und mache ihm und den Kindern Mühe, so Ogi.

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