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Dominique Aegerter erfährt online von seinem Aus bei Yamaha

Nach fünf gemeinsamen Jahren trennen sich die Wege von Dominique Aegerter und dem Yamaha-Team in der Superbike-Weltmeisterschaft. Der Rohrbacher erfuhr von seiner Kündigung nicht persönlich, sondern über soziale Medien – ein Umstand, der beim 34-Jährigen für Enttäuschung sorgt.

Dominique Aegerter wird in der kommenden Saison nicht mehr für das GYTR GRT Yamaha WorldSBK Team in der Superbike-Weltmeisterschaft an den Start gehen. Der Entscheid wurde ohne direktes Gespräch mit dem Fahrer kommuniziert – eine Vorgehensweise, die beim Schweizer auf Unverständnis stösst.

Der 34-jährige Oberaargauer fährt derzeit in der Superbike-WM auf einer Yamaha YZF R1. Im Rahmen des Rennwochenendes auf dem Balaton Park Circuit in Ungarn wurde bekannt, dass sein aktuelles Team die Zusammenarbeit nach Ende der laufenden Saison beendet.

Die Information wurde von Niccolò Canepa, Rennchef des Yamaha-Teams, über eine Instagram-Story veröffentlicht. Darin dankte er Aegerter für dessen Engagement in den letzten fünf Jahren – drei Jahre in der Superbike-WM sowie zuvor zwei Saisons in der Supersport-Klasse, die Aegerter jeweils als Weltmeister beendete.

Kritik an der Kommunikationsform

Aegerter zeigte Verständnis für die sportliche Entscheidung, äusserte sich jedoch enttäuscht über die Art und Weise der Mitteilung. «Ich habe die Nachricht in den sozialen Medien gesehen. Obwohl ich die Entscheidung voll und ganz respektiere, bin ich enttäuscht, dass ich keinen persönlichen Anruf oder ein Gespräch erhalten habe», schrieb er seinerseits auf Instagram.

Die Trennung komme für ihn nach mehreren erfolgreichen Jahren im Yamaha-Umfeld. «Es ist nicht leicht, solche Nachrichten online zu lesen», so Aegerter weiter. Gleichzeitig bedankte er sich bei seinem Team sowie bei den Fans für die Unterstützung und kündigte an, in den verbleibenden vier Saisonrennen nochmals alles zu geben.

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