Hier fliesst der Unterfrittenbach in Richtung Zollbrück. (google streetview)
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Grosser Rat genehmigt Kredit - der Unterfrittenbach wird saniert
Der Unterfrittenbach in Zollbrück ist aktuell ungenügend vor Hochwasser geschützt. Nun hat der Berner Grossrat einen Kredit für eine umfangreiche Sanierung bewilligt, die nicht nur die Sicherheit erhöht, sondern auch die ökologische Situation verbessert.
Der Unterfrittenbach in Zollbrück ist zu wenig gut vor Hochwasser geschützt. Jedenfalls im Moment noch, heisst es von den Schwellenkorporationen Rüderswil und Lauperswil. Deshalb wollen sie den Frittenbach sanieren. Alles zusammen soll 17,3 Millionen Franken kosten. Einen Teil davon sollen auch der Bund und der Kanton Bern übernehmen. Letzte Woche hat der Grosse Rat des Kantons Bern über einen Kredit von 5,76 Millionen Franken beraten. Der zuständige Emmentaler Grossrat aus der Baukommission, Jürg Rothenbühler, erklärte, warum das Projekt notwendig ist. "Die Hochwassersituation in Zollbrück ist seit Jahren ungenügend. Schon bei kleineren Ereignissen kann es Überschwemmungen geben im Dorf Zollbrück, was in Vergangenheit aus mehrfach der Fall war."
Neben dem Hochwasserschutz ist auch der ökologische Zustand des Unterfrittenbachs nicht mehr gut, sagte Jürg Rothenbühlerweiter. Ab dem Gebiet Bachmatt bis zur Einmündung in die Emme soll der Bach unter anderem tiefer und breiter gemacht werden. Es gibt neue Brücken und neue Durchlässe, damit die Fische besser hin- und herschwimmen können.
Das Kosten-Nutzen-Verhältnis dieses Projekts sei klar positiv, erklärte Jürg Rothenbühler. "Der jährlich erwartete Schaden wird aus Erfahrungen auf 520'000 Franken geschätzt. Das Geld ist somit gut investiert."
Der Grosse Rat hat den Kredit von 5,76 Millionen Franken dann einstimmig angenommen. Der Bund übernimmt voraussichtlich rund 7,4 Millionen Franken. Den Rest übernehmen die beiden Schwellenkorporationen Rüderswil und Lauperswil.
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