Hier fliesst der Unterfrittenbach in Richtung Zollbrück. (google streetview)
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Sanierung des Unterfrittenbachs: Grosser Rat stimmt über Kredit ab
Der Unterfrittenbach ist zu wenig gut gegen Hochwasser geschützt. Im Sommer 2012 und 2018 ist der Bach in Zollbrück über die Ufer getreten und hat Schäden verursacht. Die Schwellenkorporationen Rüderswil und Lauperswil wollen den Unterfrittenbach deshalb ausbauen. Mitfinanzieren sollen auch der Bund und der Kanton.
Schon vor gut zwei Jahren hat die Schwellenkorporation Rüderswil, die bei diesem Projekt federführend ist, die Sanierung des Unterfrittenbachs deutlich in angenommen. Der Unterfrittenbach soll auf einer Strecke von drei Kilometern saniert werden. Vom Gebiet Bachmatt bis zur Mündung in die Emme soll der Bach unter anderem breiter und tiefer werden. So kann künftig mehr Wasser gleichzeitig abfliessen und die Häuser in Zollbrück sind besser vor zukünftigen Hochwassern geschützt. Gleichzeitig wollen die Schwellenkorporationen Rüderswil und Lauperswil den Abschnitt ökologisch aufwerten. Unter Anderem sollen die Tiere, welche im Bach leben, wieder ohne Hindernisse hin und her schwimmen können.
Insgesamt kostet das Projekt 17,3 Millionen Franken. Einen Teil soll der Kanton Bern übernehmen. Der Regierungsrat hat dem Grossen Rat dafür einen Kredit von 5,76 Millionen Franken beantragt. Auch der Bund beteiligt sich am Projekt. Den Rest übernehmen die Schwellenkorporationen Lauperswil und Rüderswil.
Der Berner Grosse Rat entscheidet in der aktuellen Sommersession über den entsprechenden Kredit. Diese dauert noch bis zum 12. Juni.
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