Der Unterfrittenbach ist Teil eines Hochwasserschutz- und Renaturierungsprojekts (Bild: Gewässerkarte Kanton Bern)
Werbung
Streit um Amphibienteich in Zollbrück landet vor Bundesgericht
Ein geplanter Amphibienteich im Rahmen des Hochwasser- und Renaturierungsprojekts am Unterefrittenbach sorgt für einen Rechtsstreit. Ein betroffener Landwirt aus Zollbrück zieht den Fall nach einer Niederlage vor dem Berner Verwaltungsgericht nun ans Bundesgericht. Dadurch verzögert sich die Planung des Projekts.
Der Amphibienteich ist Teil des Hochwasser- und Renaturierungsprojekts am Unterfrittenbach. Er soll auf einem Grundstück des Landwirts entstehen. Dieser wehrt sich jedoch gegen das Vorhaben. Er befürchtet, dass der Teich zusätzliche Besucher:innen anzieht, die Lärmbelastung durch die Amphibien zunimmt und sich das Projekt negativ auf seine Rinderhaltung auswirkt.
Das Berner Verwaltungsgericht hat die Beschwerde des Landwirts bereits abgewiesen. Weil der Fall nun ans Bundesgericht weitergezogen wird, verzögert sich die Planung des Gesamtprojekts. Für die Verantwortlichen ist das eine Herausforderung. Hans-Ueli Hertig, Präsident der Schwellenkooperation Rüderswil, bedauert die erneute Verzögerung. Gleichzeitig betont er, dass es das gute Recht des Beschwerdeführers sei, den Rechtsweg bis vor Bundesgericht auszuschöpfen.
Eigentlich sollte die erste Etappe des Hochwasser- und Renaturierungsprojekts im kommenden Jahr beginnen. Ob dieser Zeitplan eingehalten werden kann, ist aufgrund des laufenden Verfahrens nun allerdings ungewiss.
Werbung
